Es ist faszinierend und unheimlich zugleich: Unser Vorstellungsvermögen versagt regelmäßig vor dem Unendlichen, aber die Mathematik hilft uns damit umzugehen wie mit einem alltäglichen Gegenstand.

Eine Welt voller Merkwürdigkeiten tut sich auf: Manche Mengen sind noch unendlicher als andere, gewohnte Rechenregeln treten außer Kraft, Widersprüche tun sich auf - und werden mit der Fortentwicklung der Mathematik aufgelöst.
In der Natur kommt es nicht vor - warum quälen sich die Wissenschaftler mit solch einem widerspenstigen abstrakten Konzept? Die überraschende Antwort: Weil es einfacher ist, mit dem Unendlichen zu arbeiten als ohne.

unveränderte Neuauflage von Spezial 1/2001
(2. Juli 2013)

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