Wie der Mensch sich seine Welt aneignete

Ob neolithischer Schafzüchter oder mesopotamischer Gelehrter – der Erwerb von Wissen über die Welt half und hilft dem Homo sapiens, in ihr zu überleben und sie zu gestalten. Mehr noch: Der Homo sapiens erforscht sich selbst und versucht, die eigene Geschichte zu verstehen. Es ist ein ungewöhnlicher Ansatz, den die Forscherinnen und Forscher des Berliner Exzellenzclusters Topoi, eines Zusammenschlusses diverser Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen, dabei verfolgen: Wissen beziehe sich immer auf einen Raum; wer dies berücksichtige, erfahre mehr. Das ist neu und dabei doch eigentlich selbstverständlich. Denn die Welt und unser Leben darin entfalten sich nun einmal in drei Dimensionen. Diese Räumlichkeit prägte Sprachen und verlangte seit Menschengedenken nach Orientierung. Sie bot Möglichkeiten, erforderte aber auch Anpassung und Innovation.
Wie stellten sich die Menschen der Antike das Innere des Körpers vor? Woher kamen neue Ideen, und wie gab man sie weiter?
Lesen Sie in dieser Ausgabe "Das Wissen der Antike", welche Erkenntnisse im Rahmen dieses Exzellenzclusters Topoi über die Entwicklung und Veränderungen in den Zivilisationen des Vorderen Orients, des Mittelmeerraums und des Schwarzmeerraums zur Zeit der Antike bisher gewonnen wurden.
Das Heft entsteht in Kooperation mit dem Exzellenzcluster Topoi.
(22. Dezember 2017)

Weitere Informationen finden Sie im Editorial des Heftes.