Kaum anderthalb Jahrhunderte ist es her, dass Philosophen, Physiologen und Physiker ein neues Forschungsgebiet ausriefen – die empirische Seelenkunde. Mit Hilfe exakter Messungen und Experimente wollten sie die Grundlagen des menschlichen Geistes erkunden, über den zuvor immer nur spekuliert und theoretisiert worden war. Ein Ansatz, der seither in immer neuen Varianten Karriere gemacht hat. Doch schon viel früher beschäftigten sich Künstler und Gelehrte mit der geheimnisvollen Masse unter der Schädeldecke, dem Hort von Denken, Fühlen und Wollen. Dieses fünfte Gehirn und Geist-Basiswissen-Heft blickt jedoch nicht nur zurück. In der Standortbestimmung "Psychologie im 21. Jahrhundert" wagen einflussreiche Forscher einen Ausblick auf die Zukunft ihres Fachs.
(27. März 2012)

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