Vor vier Jahrzehnten waren die Zukunftsforscher überzeugt, dass sich der Mensch mit Hilfe von Wissenschaft und Technik die Erde endgültig untertan macht. Heute fallen die Prognosen jedoch anders aus. Der Energiehunger wächst und bleibt ungestillt, Treibhausgase heizen das globale Klima auf, wir sind immer häufiger extremen Wetterbedingungen ausgesetzt. Insbesondere in der Dritten Welt mangelt es an Nahrung und Wasser. Die Liste der Probleme ließe sich beliebig fortsetzen. Mühsam ringen deshalb Forscher darum, Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit miteinander zu vereinbaren.

Wie könnte ein Update unserer Lebenswelt, sozusagen eine Erde 3.0, aussehen? Sicher ist: je komplexer ein Vorhaben, desto schwerer wird es durchzusetzen und zu steuern sein. Und längst ist klar, dass guter Wille allein nicht ausreicht; eine Idee muss sich auch rechnen.

Einige viel versprechende Technologie-Kandidaten der Erde 3.0 haben wir in diesem Dossier versammelt.

(12. Januar 2010)

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