Wie sie die Geschichte des Lebens geformt hat

Die Evolutionstheorie, wie Charles Darwin sie in seinem bahnbrechenden Werk "Über die Entstehung der Arten" dargelegt hat, ist auch mehr als eineinhalb Jahrhunderte nach dessen Erscheinen in ihren Grundzügen weiterhin gültig. Manche Lücken, die Darwin selbst erkannte, konnten mittlerweile geschlossen werden. Zum Beispiel konnten Richard Dawkins und seine Anhänger klären, warum miteinander rivalisierende Individuen einander vielfach auf selbstlose Weise helfen. Solche Unterstützung wird vor allem unter Familienangehörigen gewährt; die aber tragen gemeinsame Gene. Daneben kennt man inzwischen alternative Erklärungen für selbstloses Verhalten. Nicht immer bringt aber die Evolution nur Gutes für das betreffende Lebewesen hervor, wie das Beispiel von Tumoren zeigt.

Die Evolutionstheorie war und ist ein fruchtbarer Nährboden für Entdeckungen von der Biologie über die Medizin bis zu den Geisteswissenschaften. Die hier zusammengestellten Artikel aus "Spektrum der Wissenschaft" belegen das mit zahlreichen Beispielen aus den unterschiedlichen Forschungsgebieten.
(28. Januar 2014)

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