Spektrum der Wissenschaft Februar 2013

Inhalte dieser Ausgabe

Editorial

Inhaltsverzeichnis

Leserbriefe

Spektrogramm

Bild des Monats

Forschung Aktuell

Nervenzelle

Genvariante erklärt Besonderheit unseres Gehirns

 
12
In der Evolutionsgeschichte des Menschen haben sich mehrere Gene verdoppelt. In einem Fall entstand dadurch anscheinend eine Genvariante, die dazu beitrug, dass sich unser Gehirn drastisch vergrößerte und durch eine verzögerte Entwicklung die Fähigkeit erlangte, sich besser und flexibler an Umgebungseinflüsse anzupassen.
Filamente

Die ersten Blicke auf das dunkle kosmische Netz

 
14
Dunkle Materie durchzieht das Universum wie ein gewaltiges Netzwerk und diktiert der sichtbaren Materie, wo sie sich ansammeln soll. Mit Gravitationslinsen konnten Astronomen diese Vermutung nun erstmals testen.
Neurorehabilitation

Elektrochemische Neuroprothese für Querschnittsgelähmte

 
16
Eine spezielle Form von Lauftraining lässt rückenmarksverletzte Ratten wieder rennen.
Wald-Management

Vielfalt statt Fichten

 
19
Um dem Klimawandel zu begegnen, müssen die deutschen Wälder neu gemischt werden.

Springers EINWÜRFE

Wie weiblich ist die Wissenschaft?

 
20
Diskriminierung wird subtiler.

Themen

Spritze

Impfen gegen Allergien

 
22
Viele Therapien lindern die Symptome einer Allergie, können sie aber nicht heilen. Nun wollen Forscher durch vorbeugende Impfungen erreichen, dass sich das Leiden erst gar nicht entwickelt.
Reagenzgläser

Der Mensch im Zentrum

 
28
Neue Medikamente gegen Asthma und Allergien enttäuschen allzu oft. Forschung und Behandlungsschemata müssten sich stärker an den unterschiedlichen genetischen Profilen von Patienten ausrichten.
Asthma

Frischer Wind in der Asthmaforschung

 
30
Lange galt Asthma als einheitliche Erkrankung, die ein einziger Immunzelltyp auslöst. Doch nun entdecken Forscher, wie komplex die Ursachen des Leidens sind, und hoffen, bald neue Medikamente für jene schweren Formen zu finden, die nicht auf Kortison ansprechen.
Transmutation

Was tun mit dem nuklearen Abfall?

 
34
Abgebrannter Brennstoff aus Kernkraftwerken bleibt Hunderttausende von Jahren radioaktiv. Eine Technik namens "Partitioning und Transmutation" könnte das Problem teilweise entschärfen. Das Verfahren wandelt langlebige Radionuklide durch Beschuss mit schnellen Neutronen in ungefährlichere Stoffe um.
Christoph Pistner

Alchemie oder Alternative?

 
42
Die umstrittene Technik der Partitionierung und Transmutation (P&T) könnte die Mengen an radioaktivem Abfall aus der Kernkraft langfristig deutlich reduzieren. Damit würden auch weniger Endlager nötig. Doch für welche Staaten könnte P&T eine realistische Option sein? "Spektrum der Wissenschaft" fragte Christoph Pistner, Experte für Nukleartechnik und Anlagensicherheit im Darmstädter Büro des Öko-Instituts.
Planetenatmosphären

Das Klima auf fremden Welten

 
46
Astronomen genügt es nicht mehr, weitere Planeten in fernen Sonnensystemen zu entdecken. Sie wollen auch deren Atmosphären untersuchen. Obwohl sie ihre Information aus winzigen Lichtpunkten am Himmel gewinnen müssen, lassen erste Erfolge aufhorchen.

Schlichting!

Wie vergitterte Fenster die Welt einfärben

 
54
Schaut man durch transparenten Kunststoff, können unerwartete Interferenzerscheinungen auftreten.

Themen

Papierflieger

Jede Menge Murks

  (kostenfrei)
58
Viele wissenschaftliche Studien lassen sich nicht ­reproduzieren. Was läuft da schief?

Mathematische Unterhaltungen

Vogel

Tierische Pflasterungen

 
64
Peter Raedschelders hat nach dem Vorbild von Maurits C. Escher originelle und vor allem nichtperiodische Aufteilungen der Ebene in unendlich viele gleiche Teilstücke ersonnen.

Themen

Ein Wolfsrudel hat einen Hirsch gestellt

Herren über Leben und Tod

 
70
Um mit ihren begrenzten Mitteln das Bestmögliche zu erreichen, müssen Naturschützer zwangsläufig unpopuläre Entscheidungen treffen. Niemals wird es gelingen, allen bedrohten Organismen oder Ökosystemen gleichermaßen zu helfen. Aber wie kann man eine Auswahl treffen?
Mathematische Modellierung

Computersimulationen und das Schicksal der Menschheit

 
76
"Die Grenzen des Wachstums" zeigen auch und vor allem die Grenzen der mathematischen Modellierung auf.

Extra

Cover VW-Extra Biotechnologie
Andreas Trumpp

Wurzel des Übels

 
4
Was wissen Forscher heute über Krebsstammzellen? Ein Gespräch mit Andreas Trumpp vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.
Grüne Gentechnik

Pflanzen nach Maß

 
10
Forscher verändern gezielt die Eigenschaften von Nutzpflanzen und überwinden sogar Artgrenzen. Das erfordert eine genaue Kenntnis der Zielgene und eine ausgeklügelte Technik.
Angelika Hilbeck

"Die Technologie wurde viel zu schnell von der Industrie angewendet"

 
18
Bei gentechnisch veränderten Nutzpflanzen sind die Fronten verhärtet. Unabhängige Forschung ist in diesem Metier kaum mehr möglich, urteilt die Agrarökologin Angelika Hilbeck von der ETH Zürich.
Organismen aus dem Baukasten

Organismen aus dem Baukasten

 
22
Zellen planmäßig zu konstruieren – das ist das große Ziel der synthetischen Biologie. Der Weg von der Theorie zur Praxis ist allerdings weit.

Rezensionen

Gedanken über die Natur

 
83
Reinhard Breuer über "Die Berechenbarkeit der Welt" von Bernd-Olaf Küppers

Dufte!

 
84
Gerhard Samulat über "Das kleine Buch vom Riechen und Schmecken" von Hanns Hatt und Regine Dee

Ehrenrettung Kleopatras

 
86
Theodor Kissel über "31 v.Chr." von David Stuttard und Sam Moorhead

Der letzte weiße Fleck

 
89
Amadeus Münch über "77° Süd – Entscheidung am Südpol" von Kari Herbert und Huw Lewis-Jones

Aufstand der zornigen jungen Männer

 
90
Wilhelm Richard Baier über "Testosteron macht Politik" von Karin Kneissl

Wissenschaft im Rückblick

Vorschau

Weitere Rubriken

Ausradiert

Blockierte Erinnerungen

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Vergessen halten wir meist für ein Problem. Doch Unwichtiges auszublenden, schafft Platz fürs Wesentliche! Ein Areal im Stirnhirn hemmt dabei gezielt den Abruf unliebsamer Details.
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