Urteile darüber, was gut und böse ist, sind meist schnell zur Hand. Doch eine triftige Begründung dafür, warum wir gerade so und nicht anders denken, findet sich viel schwieriger. Forscher bemühen hierfür heute ausgefeilte Versuchsparadigmen wie das Ultimatumspiel und bildgebende Verfahren, die die Hirnaktivität von Probanden während ethischer Entscheidungen offenbaren. So entstand eine neue Disziplin, die experimentelle Philosophie.
So manche Erkenntnis von Philosophen und Forschern zu den Themen Moralempfinden, Egoismus und Ethik kann uns helfen, andere nicht vorschnell zu verurteilen und unsere intuitiven moralischen Bewertungen mit etwas mehr Distanz zu betrachten. In diesem dritten Heft der Reihe "Rätsel Mensch" haben wir die wichtigsten Beiträge aus "Gehirn und Geist" sowie "Spektrum der Wissenschaft" zu Themen der Moralpsychologie und Neuroethik gebündelt.
(31. August 2015)

Weitere Informationen finden Sie im Editorial des Heftes.

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