Forschung für Essen und Trinken - Spektrum der Wissenschaft Highlights 2/2008

Es klingt so einfach: Weil wir Hunger und Durst haben, weil wir unserem Körper Energie und Flüssigkeit zuführen müssen, essen und trinken wir. Und schon scheint heute, trotz oder gerade wegen des Überflusses in den westlichen Industrieländern, alles so kompliziert. Zu viel tierisches Fett, zu viel Zucker, zu viel Salz, zu viel Alkohol – Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diabetes … Doch was genau ist wirklich schlecht für die Gesundheit, was ist gut? Immer tiefer schauen Wissenschaftler in die Töpfe, gehen Vitaminen Kohlenhydraten, Proteinen, Fetten, Ballast- oder Mineralstoffen auf den Grund. Und da Essen und Trinken nicht nur Last, sondern auch Lust ist, kommt auch der Gaumen im Dossier Forschung für Essen und Trinken auf seine Kosten – etwas beim Prickeln des Champagners oder dem köstlich-herben Aroma eines Espresso.

unveränderte Neuauflage von Dossier 4/2004
(4. Juli 2008)

Inhaltsverzeichnis

Inhalte dieser Ausgabe

Der Ursprung der modernen Küche

 
6
Süßspeisen werden nach dem Hauptgericht serviert – warum eigentlich? Die Antwort liegt in revolutionären medizinischen Konzepten des 17. Jahrhunderts.

Wenn Fett zur Sucht wird

 
12
Das epidemische Ausmaß, mit dem sich die Fettsucht derzeit auf der Welt ausbreitet, zeigt, dass die Folgen uneingeschränkten Genusses zum Verhängnis werden.

Krebs - auch ein Ernährungsproblem

 
14
Schwer durchschaubar und äußerst verwickelt sind die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krebs. Dennoch konnten Wissenschaftler in den letzten Jahren konkrete Empfehlungen geben.

Macht gesunde Ernährung krank?

 
20
Die seit einem Jahrzehnt geltenden offiziellen Ernährungsempfehlungen haben sich als irreführend erwiesen. So sind manche der verteufelten Fette gesund, viele hochgelobte Kohlenhydrate dagegen nicht.

Gesünder leben mit "functional food"?

 
30
Noch ist unklar, ob manche Lebensmittel dank Mikronährstoffen Krankheiten vorbeugen können oder im Gegenteil schädlich wirken. So genannte Biomarker sollen nun sichere Indizien für die Effektivität von nutraceuticals liefern.

Braucht die Welt Genfood?

 
36
Interview mit Margaret Mellon, Direktorin des Landwirtschafts- und Biotechnologieprogramms der Union kritischer Wissenschaftler in Washington.

Die Alltagsdroge Koffein

 
38
Koffein ist das meistbenutzte Aufputschmittel. Im Gehirn heftet es sich an Rezeptoren, die den Schlaf beeinflussen. Aber auch Blutgefäße und Muskeln sowie Herz, Nieren und weitere Organe reagieren auf die Droge.

Koffein - ungeahnte Wirkungen

 
46
Wie Koffein munter macht, verstehen Wissenschaftler immer besser. Zudem scheint es vor bestimmten Krankheiten zu schützen. Aber auch ganz andere Organismen wir Schnecken reagieren auf Koffein – sogar ziemlich heftig.

Von der Bohne zum Espresso

 
48
Für Kaffee höchster Qualität muss alles stimmen: von den Anbau- und Erntebedingungen über die Röstung und das Aufbrühen bis hin zur Wahl der Tasse.

Kleine Kulturgeschichte des Alkohols

 
54
Die zwiespältige Einstellung zum Alkohol ist recht neu. Jahrtausendelang standen seine vorteilhaften Wirkungen im Vordergrund. Oft waren Wein oder Bier sogar das tägliche Hauptgetränk.

Der Charme des Champagners

 
60
Einem Sektglas, gefüllt mit prickelndem Schaumwein, gehen auch nüchterne Wissenschaftler gerne auf den Grund.

Alkohol – das unterschätzte Gift

 
66
Welche medizinischen Risiken schon kleine Mengen alkoholischer Getränke bergen, ist wenig bekannt. Regelmäßiger Konsum erhöht die Gefahr für zahlreiche Krankheiten.

Alkohol fürs Herz

 
76
Das tägliche Glas Wein scheint vor Herzinfarkt zu schützen. Bevor man es sich verordnet, sollte man die Risiken abwägen.
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