Die Fahndung nach den raren Stückchen DNA, die uns vom Schimpansen unterscheiden, läuft auf vollen Touren. So half ein Trick, jene Erbgutsequenzen einzukreisen, die sich am stärksten verändert haben, seit die Abstammungslinien von Menschen und Schimpansen sich trennten. In der Titelgeschichte der Juli-Ausgabe berichtet Katherine S. Pollard, Biostatistikerin der University of California, über die Suche nach den entscheidenden Hinweisen, wie Menschen und Schimpansen sich trotz fast identischer DNA-Vorlage so grundlegend unterscheiden können.

Außerdem berichten wir über einen "Sonnenschirm für die Erde", den manche Klimaexperten gegen den Klimawandel aufspannen möchten. Mit Gammastronomen begeben wir uns in den "Bann der kosmischen Beschleuniger" - und mit Alzheimerforschern in Kirchenarchive. Hier nämlich lassen sich Familiengeschichten rekonstruieren und auf diese Weise möglicherweise entscheidende Gene identifizieren.