Mitmach-Angebote

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Begriff Astroteilchenphysik mag sperrig und abschreckend wirken. Dahinter verbirgt sich aber eine äußerst dynamische und erfolgreiche Forschungsdisziplin, die der Astronomie neue Horizonte eröffnet. Ob Supernovae, aktive Galaxien oder Gammastrahlenblitze: Immer, wenn es heftig rumst im Universum, entstehen ener­giereiche Teilchen, die das All durchfluten. Deshalb halten die Methoden der Teilchenphysik Einzug in die astronomische Forschung. Und Wissenschaftler aus mehreren Disziplinen machen mit. Angespornt durch die bisherigen Erfolge formulieren sie nun eine Forschungsstrategie für die nächsten Jahre (S. 46).

Dennoch hat der traditionelle Forschungsgegenstand der Astronomie – das Licht der Sterne – nicht ausgedient. Das fängt bei unserer Sonne an: Nach dem ersten Einsatz vor 25 Jahren im Rahmen der ersten Spacelab-Mission ist ein Spektrometer, das den solaren Energiestrom und dessen langfristige Veränderungen genau messen soll, nun an Bord der Internationalen Raumstation in Betrieb gegangen (S. 30). Damit – und mit den anderen Experimenten des Forschungsmoduls Columbus – beteiligen sich die Europäer nun auch an der Forschung an Bord der ISS.

Auf diesen Beitrag beziehen sich auch zwei unserer regelmäßigen Angebote zum Mitmachen: Unser Projekt Wissenschaft in die Schulen!, das zusätzliche didaktische Materialien bereitstellt (www.wissenschaft-schulen.de), und unsere Rubrik »Zum Nachdenken«, bei der es übrigens wieder einen attraktiven Preis zu gewinnen gibt. Die Aufgabenstellung finden Sie stets bei dem Artikel, auf den sie sich inhaltlich bezieht – erkennbar an dem Münzsymbol mit der Eule.

Viel Erfolg beim Mitmachen wünscht Ihnen Ihr

Uwe Reichert