Spektrum der Wissenschaft Oktober 2013

Inhalte dieser Ausgabe

Editorial

Inhaltsverzeichnis

Leserbriefe

Spektrogramm

Bild des Monats

Forschung Aktuell

Tonscherbe Terrakotta Nok-Kultur
© Goethe-Universität Frankfurt am Main, Institut für Archäologische Wissenschaften, Archäologie und Archäobotanik Afrikas
(Ausschnitt)

Eine Uhr aus Scherben

 
16
Anhand von Stilvergleichen der Gefäßkeramik und Radiokohlenstoffdatierungen entwickelten Frankfurter Archäologen eine Chronologie der nigerianischen Nok-Kultur. Offenbar begann diese 1000 Jahre früher als bislang angenommen.
Maus, Barnes-Labyrinth-Test
© Mouse Behavioral Phenotyping Core, Carolina Institute for Developmental Disabilities, University of North Carolina at Chapel Hill
(Ausschnitt)

Frankensteins schlaue Mäuse

 
19
Bekommen Mäuse menschliche Hirnzellen eingepflanzt, sind die dadurch entstehenden Mischwesen ihren Artgenossen intellektuell überlegen.
Skyrmion, magnetische Momente
© Arbeitsgruppe Roland Wiesendanger, Universität Hamburg
(Ausschnitt)

Magnetische Knoten auf der Festplatte

 
22
Erstmals konnten Forscher gezielt so genannte Skyrmionen "schreiben" und "löschen". Mit solchen magnetischen Wirbeln lassen sich zumindest im Prinzip Informationen viel dichter speichern als auf gängigen Festplatten.

Springers EINWÜRFE

Kostbare Kacke

 
24
Ekeltherapie hilft gegen hartnäckige Darmleiden.

Themen

alter Mann mit Stock
© fotolia / Flashpics
(Ausschnitt)

Entzauberte Antioxidanzien

  (kostenfrei)
26
Oxidativer Stress fördert Alterungsprozesse in Zellen und Geweben, Vitamine wirken ihm entgegen und halten so die Alterung auf – diese These klingt einleuchtend und wurde lange kaum hinterfragt. Nun gerät sie ins Wanken.
Ardipithecus-ramidus-Frau, Knochen und Zähne
© David Brill
(Ausschnitt)

Wildwuchs im Stammbaum des Menschen

 
32
Paläoanthropologen müssen umdenken: Die Menschenaffen, von denen wir abstammen, ähnelten nicht Schimpansen. Diese sind zwar unsere nächsten lebenden Verwandten, aber unsere gemeinsamen Vorfahren sahen nach neueren Fossilfunden anders aus.
Alabama-Küstenmaus
© U.S. Fish and Wildlife Service (USFWS)
(Ausschnitt)

Jenseits von Ratten und Fliegen

 
40
Biologen experimentieren großteils an nur einer Hand voll Modellorganismen. Dieser Ansatz ist zu eng, warnt unsere Autorin. Denn viele wesentliche Zusammenhänge, die nicht zuletzt für die Biomedizin eine Rolle spielen, geraten dabei aus dem Blick.
Ludwig Prandtl
© DLR Zentralarchiv (FS-258)
(Ausschnitt)

Ein Leben für die Turbulenz

 
44
Anfang des 20. Jahrhunderts wagte sich der Göttinger Strömungsforscher Ludwig Prandtl an die komplizierten Probleme verwirbelter Flüssigkeiten und Gase. Mit viel experimentellem und mathematischem Geschick schuf er die Grundlagen einer umfassenden Theorie der Turbulenz.

Schlichting!

Schlabbern mit Stil

 
54
Ihre Anatomie hindert Katzen und Hunde daran, Flüssigkeiten einfach einzusaugen. Den Durst können die Tiere nur dank einiger Tricks stillen.

Themen

Wirkung von Massen auf die vierdimensionale Raumzeit
© Gitter: iStock / Karl Dolenc [M]; Atomkern: fotolia / Peter Hermes Furian [M]; Composing: Spektrum der Wissenschaft
(Ausschnitt)

Einstein im Quantentest

 
56
Mit ausgefeilten quantenphysikalischen Tests überprüfen Physiker einen Grundpfeiler der allgemeinen Relativitätstheorie, das einsteinsche Äquivalenzprinzip. Der Streit darüber, wie sich ihre Ergebnisse interpretieren lassen, berührt fundamentale Fragen, etwa: Wie funktioniert Gravitation auf atomarer Ebene?
Inka-Adliger
© Linden-Museum Stuttgart (Inv.-Nr. 119159) / Anatol Dreyer
(Ausschnitt)

Ordnungsmacht der Anden

 
66
In schweren Zeiten errichteten die Inka einen straff durchorganisierten Staat. Nur so konnten sie die kargen Ressourcen der peruanischen Bergwelt optimal nutzen.
Monsun
© AMMA / Françoise Guichard, CNRM (URA CNRS & Météo-France)
(Ausschnitt)

Monsun in Westafrika

 
74
Jeden Sommer entstehen in Westafrika großräumige Windsysteme, die der Bevölkerung lebenswichtigen Regen bringen – doch manchmal bleibt der Niederschlag aus. Mit dynamischen Modellen können Forscher den westafrikanischen Monsun jetzt besser vorhersagen.

Chemische Unterhaltungen

Edelmetalle Rhodium (Rh, blau) und Iridium (Ir, grün)
© American Scientist, nach: Roald Hoffmann
(Ausschnitt)

Das ist ja interessant!

 
80
Neugier ist die Triebkraft für Entdeckungen. Aber was genau macht uns neugierig?

Themen

Roboter, Krabbler
© DLR
(Ausschnitt)

Die Helfer der Zukunft

 
84
Roboter können nicht nur Kotflügel montieren und den Mars erkunden. Sie helfen auch dem Chirurgen mit unerreichter Präzision, dem Betreuungsbedürftigen mit unerschöpflicher Geduld und dem Autofahrer mit niemals nachlassender Aufmerksamkeit.

Rezensionen

Stoisch, risikotolerant und einfühlsam

  (kostenfrei)
96
Winfried Henke über "Denken wie ein Neandertaler" von Thomas Wynn und Frederick L. Coolidge

Die Freude an der Erkenntnis

  (kostenfrei)
97
Manuela Kuhar über "Ein Universum aus Nichts… und warum da trotzdem etwas ist" von Lawrence M. Krauss

Der genügsame Zweite

  (kostenfrei)
98
Ulrich Kutschera über "Am Ende des Archipels – Alfred Russel Wallace" von Matthias Glaubrecht

Kurzrezensionen

  (kostenfrei)
100
"Die Welt von innen. Faszination Mikrokosmos" von Julie Coquart; "Warum Enten Dialekt sprechen und andere kuriose Phänomene aus der Wissenschaft" von Karl Kruszelnicki; "Bionik Revolution. Die besten Ideen der Natur" von John Capener; "Fit im Kopf mit Rechenweltmeister Dr. Dr. Mittring. Gedächtnistraining für jeden Tag von Kaffeekochen bis Schäfchenzählen" von Gert Mittring

Knietief im Atomsumpf

  (kostenfrei)
101
Tim Haarmann über "Aufstieg und Fall der deutschen Atomwirtschaft" von Joachim Radkau und Lothar Hahn

Das Leid mit den Leitlinien

  (kostenfrei)
102
Erich Kasten über "Ab auf die Couch! Wie Psychotherapeuten immer neue Krankheiten erfinden und immer weniger Hilfe leisten" von Michael Mary

Wissenschaft im Rückblick

Vorschau

Weitere Rubriken

Oszillationen im Gehirn
© dreamstime / Dule 964
(Ausschnitt)

Das Rätsel der Rhythmen

  ist PLUS
Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf etwas richten, beginnen bestimmte Hirnareale im Gleichtakt zu arbeiten. Sind solche "synchronen Oszillationen" das Tor zur Wahrnehmung?