23.8.2010 - Kein Zweifel mehr: Treibhausgase lassen die Fieberkurve unseres Planeten klettern und Wetterextreme werden zur Regel - die globale Erwärmung, verursacht durch den Menschen, wird das Leben auf der Erde tiefgreifend verändern. In Online- und Print-Dossiers, Sonderausgaben und natürlich der laufenden Berichterstattung informieren wir Sie über aktuelle Erkenntnisse und Diskussionen.
Wie wird sich das kommende Treibhausklima auf die Biosphäre auswirken? Mit Freilandversuchen messen Forscher die Effekte von veränderten Niederschlägen, Temperaturen oder Kohlendioxidkonzentrationen auf Pflanzen - und finden teils Überraschendes.
In einem interdisziplinären Bericht beleuchten über 100 Forscher die Folgen des Klimawandels für die Antarktis. Frappierende Erkenntnis: Bislang hat das Ozonloch den Kontinent am Südpol vor Erwärmung geschützt. Doch das sollte sich in den nächsten Jahrzehnten ändern.
Der Permafrost in der Arktis taut und bildet Seen, aus denen Methan entweicht. Das starke Treibhausgas könnte die globale Erwärmung dramatisch beschleunigen. Wie groß ist die Gefahr? Und was lässt sich dagegen unternehmen?
Welche Folgen des Klimawandels schon jetzt zu sehen sind und welche Auswirkungen uns noch in der Zukunft erwarten, bietet noch viel Stoff für Diskussionen. Das spektrumdirekt-Dossier informiert Sie kontinuierlich.
Das Klima ändert sich, daran besteht kein Zweifel mehr - genauso wenig wie an der Beteiligung des Menschen daran. Was erwartet uns? Und welche Möglichkeiten haben wir noch, der globalen Erwärmung entgegenzuwirken?
Mühsam ringen deshalb Forscher darum, Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit miteinander zu vereinbaren. Wie könnte ein Update unserer Lebenswelt, sozusagen eine Erde 3.0, aussehen? Einige viel versprechende Technologie-Kandidaten haben wir in diesem Dossier versammelt.
Warum sind sich Klimatologen so sicher, dass die Erde sich bedrohlich aufheizt? Die Zahl der Indizien dafür wächst weiterhin - ebenso wie die Belege für die Schuld des Menschen an dieser Entwicklung. Dieses Spektrum-Dossier informiert Sie ausführlich über die neuesten Forschungen zum Thema Klimawandel.
Lässt sich der Klimawandel stoppen? Forscher meinen ja – wenn wir jetzt handeln. Die bedrohlichen Vorboten des Klimawandels fordern von Unternehmen und Regierungen eine beispiellose Abkehr von historischen Verhaltensweisen.
Für den Fall, dass es mittelfristig nicht gelingt, die globale Erwärmung in den Griff zu bekommen, erörtern Klimaexperten einen Plan B: Eine Abschirmung der Sonneneinstrahlung würde Zeit verschaffen.
Als Verursacher der Erderwärmung müssen wir unser eigenes Wohlergehen gegen die Gefahr abwägen, dass sich durch unser Tun die Lebensbedingungen unserer Enkel gravierend verschlechtern. Das verlangt nicht nur ökonomischen Sachverstand, sondern auch gewissenhafte ethische Betrachtungen.
Kürzlich zeigten die Autoren dieses Artikels, dass Pflanzen Methan produzieren und ausstoßen. Damit muss die etablierte Emissionsbilanz dieses Treibhausgases revidiert werden. Zum momentanen Klimawandel tragen Pflanzen aber nicht bei.
2002 berichtete der Journalist Mark Fischetti für Spektrum der Wissenschaft über die möglichen Auswirkungen eines Hurrikans auf die Stadt New Orleans. Im August 2005 trat mit Katrina das vorhergesagte Szenario ein. Lesen Sie hier eine düstere Prognose, die sich erfüllt hat.
Rund eine halbe Milliarde Euro aus dem Konjunkturpaket II fließen in die Elektromobilität. Ist das sinnvoll? Keine Frage, sagt Dirk Uwe Sauer, Professor an der RWTH Aachen. Wer den Klimawandel ernst nimmt, kommt an Elektroautos nicht vorbei.
Der Trend zum Elektroauto findet unerwartete Unterstützung bei Stromversorgern. Die nämlich müssen mit einem wachsenden Anteil von Wind- und Sonnenstrom zurechtkommen, der aber nur unregelmäßig ins Netz eingespeist wird. Können Millionen von Elektroautos das schwankende Angebot abpuffern?
Über 100 Jahre lang haben billiges Öl und überall verfügbarer Kraftstoff dem Auto mit Verbrennungsmotor einen Massenmarkt bereitet. Mehr als 800 Millionen PKW weltweit sind heute allerdings für rund 20 Prozent der menschengemachten Kohlendioxid-Emissionen verantwortlich. Jetzt führen neue Technologien zu einer Renaissance der...
Wind, Wasser und Sonne werden uns frühestens in einigen Jahrzehnten maßgeblich mit Energie versorgen. Bis dahin bieten sich in Deutschland die laufenden Kernkraftwerke an - außer, man akzeptiert den Bau neuer Kohlekraftwerke.
Mit Hilfe von Sonnenenergie könnten die Vereinigten Staaten bis 2050 unabhängig von Ölimporten werden. Gleichzeitig würde landesweit die Emission von Treibhausgasen drastisch reduziert.
Globale Klimapolitik wird nur Erfolg haben, wenn die größten Kohlendioxidemittenten - China, USA und Indien - mitwirken. Deshalb müssen die Europäer wohl oder übel auf deren Vorstellungen eingehen.
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