Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Vor Ort nachmessen?

    16.02.2018, Kai Petzke
    Wenn in Mayak so viel Ruthenium-106 freigesetzt wurde, dass es über ganz Europa nachweisbar ist, dann müsste man Reste des Rutheniums auch noch vor Ort finden. Zwar ist das verursachende Ruthenium-(VIII)-Oxid hochgradig flüchtig, doch es ist auch chemisch sehr reaktiv, wobei dann unter Sauerstoffabgabe die nicht flüchtigen niedrigeren Oxide Ruthenium-(VI)-Oxid und Ruthemium-(IV)-Oxid entstehen. Sprich: Überall, wo die Ruthenium-Wolke langgeweht wurde, müsste man an Fassaden und erst recht an Vegetation Ruthenium-Spuren finden. Es sollte also recht einfach sein, vor Ort nachzumessen. Zwar gab es schon früher schwere Unfälle bei Mayak. Insbesondere bei der Explosion von 1957 wurden ebenfalls große Mengen an Ruthenium freigesetzt. Aber wegen der Halbwertszeit von etwas über einem Jahr sind 99,9999999999999% des damals freigesetzten Ruthenium-106 bereits zerfallen. Wenn man heute erhebliche Mengen findet, müssen sie also aus einer erneuten Freisetzung stammen. Nur ist das Gebiet um Mayak wegen des 1957er Unfalls seitdem Sperrzone, und man kann da nicht so einfach unabhängig nachmessen.

    Dass Mayak die Cer-Lieferung aber auf unbestimmte Zeit verschoben oder gar komplett abgelehnt hat, ist schon ein Hinweis darauf, dass bei der Cer-Isolation (oder den Vorarbeiten dazu) etwas schiefgelaufen ist!
  • Laienfrage

    16.02.2018, Andreas
    Hallo Herr Lingenhöhl,
    sehr interessanter Artikel, Danke.
    Jetzt wollte ich gerade nachfragen, ob so ein Ereignis nicht meldepflichtig ist und vertuscht wurde, habe aber eben durch "wikipedia" Recherche gelernt, dass nur Reaktoren so etwas melden müssen, nicht aber Aufbereitungsanlagen, etc...
  • Warum?

    16.02.2018, Eugen Ordowski
    Der Artikel ist bei ZON nicht mehr verfügbar - passt nicht in zur der "schrecklichen" Erderwärmung?
    Stellungnahme:
    Der Artikel stammt von Spektrum der Wissenschaft und ist hier weiterhin lesbar.

    Die Redaktion
  • Definitionsfrage: _Was_ ist „Gott“

    16.02.2018, Dieter Meinert
    Da „Gott“ (im weiteren spare ich mir die Anführungszeichen) offensichtlich Einfluß auf das Geschehen unter den Menschen auf der Erde hat (Staatsgründungen wie Iran, Bewegungen wie die Taliban oder der Daesch, Kreuzzüge, aber auch Rotes Kreuz oder Caritas), müssen wir uns nicht mit der Existenzfrage auseinandersetzen, sondern mit dem Wesen Gottes.
    Ob diese Frage eine reine Definitionssache ist, oder mit soziologischen und psychologischen Methoden ermittelt (gemessen) werden kann, sollte meiner Ansicht nach am Anfang der Diskussion stehen, und würde bei Meßerfolg die weitere Existenzdiskussion massiv beeinflussen.
    Folgende Frage erscheint mir naheliegend und wirft schon ein starkes Schlaglicht auf Gottes Wesen:
    - Wie kann es sein, daß sich Nachbarn/Nachbarvölker/... mit dem Namen des gleichen Gottes auf den Lippen und dem Hintergrund der gleichen Religionskultur gegenseitig die Köpfe einschlagen (wobei der Gott erfahrungsgemäß nicht eingreift)? Beispiel: deutsche und französische Soldaten im 1. Weltkrieg.
    Meiner Ansicht nach, und nach verschiedenen auch in Spektrum schon erschienenen soziologischen und politischen Untersuchungen plausibel, ist Gott ein Konstrukt einer Gesellschaft, um den inneren Zusammenhalt und die Abgrenzung nach Außen zu fördern. Gegenwärtig zeigt sich dieses Schema deutlich im Zusammenhang mit dem islamistischem Terror der Taliban und des Daesch, aber etwas länger auch schon in den vielen christlichen und nichtchristlichen Sekten und ihrer Faszination für manche Menschen. Gemeinsam ist diesen Gruppen eben genau diese übermäßig starke innere Bindung mit Konzentration auf den jeweiligen Gott, und die zum Teil völlige Abschottung nach außen. Dazu paßt ein Artikel, der vor längerer Zeit in Spektrum erschien und sich mit der Herausbildung des Judentums vor mehreren Tausend Jahren im Zusammenhang mit der Einigung eines Staatswesens Israel befaßt. (leider finde ich das Zitat nicht) Die Autoren finden, daß wesentliche Teile der Bibel genau zu diesem Zweck als Gründungslegende erfunden oder zumindest aus verschiedenen anderen Legenden zusammengeschrieben wurden mit dem Ziel, den derzeitigen Eroberer als legitimierten Herrscher einzuführen.

    Fazit: Gott existiert, im selben Sinne wie Kai Hiltmanns „Schönheit“, als ein gesellschaftliches Phänomen, dessen Wesen mit philosophischen wie Gesellschaftswissenschaftlichen, aber auch mit naturwissenschaftlichen Mitteln erkundet werden kann. Ein übergeordneter Wille oder gar eine Schöpfung ist diesem Phänomen nicht möglich, außer dem politischen Willen oder der Kreativität der jeweiligen Glaubensgruppe oder ihrer Anführer.
    Außerdem hat, gemäß obiger Fragestellung, praktisch jedes Dorf einen anderen Gott, auch wenn der Name und der Ritus identisch sein sollten.
  • Gott gespürt, gehört, gesehen ...

    16.02.2018, Sabine
    Gott ist in allem, da er ja alles erschaffen hat und alles Teile von ihm sind, und er zeigt sich in diesen Dingen, auf die du zugehst und für die du offen bist. Es kann keine Theorie, kein Philosoph und auch kein Physiker wissen, ob es Gott gibt oder nicht. Nur wenn man ihn zulässt, dann merkt man auch, dass es ihn gibt ...
  • Schade, keine Bilder

    16.02.2018, David Bruchmann
    Bilder vom Schädel und den Knochenschnitzereien würden den Artikel aufwerten.
    Stellungnahme:
    Die standen leider zum Zeitpunkt des Artikels nicht in hinreichender Qualität zur Verfügung. Ich hoffe das ändert sich noch.
  • SpaceX zwingt uns zum handeln!

    16.02.2018, Peter Müller
    Es war ein schöner Wettbewerb den wir erlebt haben in der Raumfahrt. Von der ersten Sonde im Weltraum, bis zur Mondlandung, viele Nationen haben an den Raketen getüftelt, alle hatten ihre Vor- und Nachteile. Doch jetzt steigen auch die privaten Firmen in das Spiel ein, und trauen sich an ganz neue Konzepte, wie etwa die wiederverwendbare Raketen.

    Klar hat auch dieses System bestimmt irgendwelche Nachteile, aber das Wichtigste ist und bleibt nunmal das Geld in unserer Gesellschaft. Warum sollte man x Euro zahlen wenn man die selbe Dienstleistung auch für den halben Preis bekommt?
    Der neue Standard in der Raketentechnik wurde von SpaceX etabliert und nennt sich Falcon 9, mit der Wiederverwertung der Rakete, bzw. des Boosters.

    Es macht keinen Sinn mehr Raketen zu entwickeln die man nur ein einziges mal verwenden kann, diese Raketen sind nicht mehr konkurrenzfähig. Ausgenommen sind die "Mini-Raketen" wie sie letzt in Japan (?) vorgestellt wurden, welche zu absoluten niedrigen Kosten eine ebenso absolut leichte Nutzlast in den Orbit schießen können.

    Ich hoffe die staatlichen Raumfahrtbehörden erkennen diese Trendwende und springen schnellstmöglich auf den Zug (wohl eher Rakete) auf. Sonst wird es ihnen ergehen wie der deutschen Autoindustrie die den Einstieg in die Elektro- mobilität verpasst hat, und weiterhin an alter überholter Technik festhält.
    Selbst das zweite bekannte private Raumfahrtunternehmen von Amazon Chef Bezos setzt auf Wiederverwendbarkeit.

    In diesem Sinne, wünsche ich Elon Musk und Jeff Besoz, sowie den staatlichen Raumfahrtbehörden viel Erfolg in der Zukunft, und bin sehr gespannt auf die Errungenschaften.
    Das Zeitalter der Raumfahrt hat begonnen!
  • Einen Gott, den es gibt...

    16.02.2018, Erik Thiesen
    Der Theologe Dietrich Bonhoeffer hat geschrieben: "Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht." Was auch immer er damit gemeint hat, er hat ihn den Kategorien der sicht- und messbaren Welt entzogen. Ein Beispiel für: "Was [ist] das eigentlich..., dessen Existenz man beweisen oder widerlegen will" und "ob es nicht überhaupt sinnlos ist, rational an das Problem heranzugehen".
    Der Forist "Matze" dagegen scheint es genau zu wissen und urteilt über ein gutes Drittel der angesprochenen amerikanischen Philosophen, dass sie nicht intensiv und unvoreingenommen an das Problem herangegangen sind. Für mich ein Beispiel dafür, dass "ohnehin am Ende immer nur das herauskommt, was man am Anfang schon geglaubt hat".
    Ob es relevant ist, sich mit dieser Frage zu beschäftigen, mag jeder angesichts von 3,5 Milliarden Christen und Moslems selbst beantworten.
    Und führt mehr Bildung gleichzeitig zu weniger Religion? Umfragen scheinen das nahezulegen. Matthias Warkus aber legt nahe, dass noch mehr Bildung eher dazu führt, sich eines letzten Urteils zu enthalten.
  • Planetarische Grenzen beachten ist human, grenzenlose Energie-Utopie ist inhuman

    16.02.2018, Dr Wolfgang Epple
    Es ist gerade nicht inhuman, die planetarischen Grenzen für menschliche Entwicklung und menschliches Schaffen ins Bewusstsein zu rufen. Und es ist geradezu inhuman, diese Grenzen nicht sehen zu wollen. Eine Reduktion von Wohlstand auf die Flussdichte nutzbarer Energie blendet die wesentlichen Faktoren der Ökologischen Krise des Planeten nahezu vollständig aus. Erinnert sei Hans Jonas, 1979, Prinzip Verantwortung; dort wörtlich: "Die Bevölkerungsexplosion (...) nimmt dem Wohlfahrtsstreben das Heft aus der Hand und wird eine verarmende Menschheit um des nackten Überlebens willen zu dem zwingen, was sie um des Glückes willen tun oder lassen konnte: zur immer rücksichtsloseren Plünderung des Planeten, bis dieser sein Machtwort spricht und sich der Überforderung versagt.“
    Dem wäre nach annähernd vier Jahrzehnten nicht viel hinzuzufügen.

    Die Verschiebung der Themenschwerpunkte des heutigen Mainstreams - vor allem geprägt vom Hype um die Klimaerwärmung und den Glauben an technische Lösungen - ist für sich genommen kein Beleg für eine Änderung der komplexen ökologischen und ökonomischen Fakten, um die es geht. Eine insgesamt naturgefährdende Verschiebung der Wahrnehmung hat eingesetzt: Mangelnde historische Tiefe prägt das "Verständnis" von Natur der jetzigen jungen Generation. Die Wildnisse der Erde werden verabschiedet, Kulturlandschaften beschädigt, Naturschutz gerät in Vergessenheit, die Zukunft wollen wir rein technologisch bewältigen. Ein insgesamt zu kurzer Sprung am Rande des Abgrundes, der noch immer und verschärft gähnt.

    Vor der zahlenmäßig überbordenden Menschheit hat man offensichtlich kapituliert, bzw. es ist im Moment politisch unkorrekt, diesen umfassenden und tieferen Grund vieler Armuts- und Gerechtigkeits-Probleme überhaupt nur zu thematisieren.

    Die Sprengung des anthropozentrischen Standpunktes aber wird zur dringlichsten Frage der Zukunft des Lebens auf der Erde. Der Wohlstand zukünftiger Generationen misst sich nicht "eigentlich" an der Flussdichte nutzbarer Energie. Er wird sich vielmehr darin niederschlagen, wieviel von der Fülle des außermenschlichen, Grundlage bietenden Lebens und der "Schönheit" des Planeten in die Zukunft gerettet werden kann - wohlgemerkt: Diese nicht nur verstanden als Warenlager und Selbstbedienungsladen des Menschen, sondern als seine "Heimat", sein Habitat, seine ihm überantwortete, ihn behütende, bewahrende und erfreuende Mitwelt: Das wäre die Reise zum innerlich vertieften Wohlstand - vom Umwelt-Begriff zum Mitwelt-Empfinden, von der Menschlichkeit über die Mitmenschlichkeit zur Mitgeschöpflichkeit - und darüber hinaus. Die Menschheit braucht nicht nur eine Energie- und Ressourcen-Wende, sie bräuchte eine im Wortsinne grundlegende Ethik-Wende.
  • Liebe und Weisheit

    16.02.2018, Helge
    In Platons Höhlengleichnis halten wir die Schatten an der Wand für die Realität. Unsere Ketten sind die Identifikation mit unserem Denken, insbesondere die Vorstellung von der Existenz eines Ich. Meditation befähigt Einen, in die Stille jenseits der Gedanken zu treten und mit der sich einstellenden Kraft in die Freiheit des Lichtes zu treten. Dann erfährt man die Antwort, ob Gott existiert und auf welche Art. Mit Hilfe des logischen Denkens wird man sich nur auf Ewig im Kreis drehen und weiter angekettet in der Höhle auf die Schatten der Wand starren. Platon und Sokrates waren Philosophen im Sinne des Wortes, nicht Liebe zur Weisheit, sondern Verwirklichung von Liebe und Weisheit.
  • In der Schweiz gilt die Zustimmungslösung

    16.02.2018, Andreas Kyriacou
    Der obige Kommentator irrt. In der Schweiz gilt die Zustimmungslösung. Derzeit werden allerdings Unterschriften für eine Volksinitiative gesammelt, die den Wechsel zur Widerspruchslösung anstrebt. Die Unterschriftensammlung verläuft eher schleppend, dennoch ist es gut möglich, dass sie Anfang 2019 zustandekommt, und so in der Schweiz in absehbarer Zeit an der Urne über den Systemwechsel abgestimmt werden kann.

    Aber auch wenn die Initiative mangels genügender Unterschriftenzahl nicht zustandekommen oder in der Volksabstimmung abgelehnt werden sollte, erzeugt sie mediale Öffentlichkeit für das Thema "Organspende". Und das ist vielleicht der bessere Ansatz, um die Spendenbereitschaft zu erhöhen, als die Bevölkerung zu zwingen, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen, damit der einzelne seine Handlungsfreiheit nicht verliert.
  • Ameisen sind interessante Tiere

    16.02.2018, Manfred Raida
    Vor vielen Jahren war ich zu Besuch in dem Würzburger Ameisenlabor und hatte Interesse an der Analyse der schmerz verursachenden "Gift"Stoffe der Ameisen gezeigt, leider ist nie was daraus geworden. In Singapore kam ich an Drüsensekrete lokaler Ameisen und habe diese mit Massenspektrometrie analysiert. Leider gibt es kaum Ameisengenome, die ersten werden gerade sequenziert. Wird also noch dauern bis herauskommt was ich da analysiert habe. Das selbe sollte man auch mit dem Speichel der Riesenameisen machen und vielleicht neue Wirkstoffe gegen Bakterien und Pilze finden.
  • aber man kann auch Gott in der Welt erkennen.

    16.02.2018, Wilfied S.
    Wenn man ihn erkennen könnte, dann bräuchte es ja der ganzen Diskussionen nicht, die selbst Philosophen beschäftigt.

    Wie erkennt man dann, dass man dies richtig zu erkennen und, damit einhergehend, welcher Gott wird dort erkannt?
  • Warum wird nicht erwähnt

    15.02.2018, Karl
    Das SpaceX bereits im fortgeschrittenen Stadium an der nächsten Generation von Schwerlastraketen arbeitet - und diese schon in 5 Jahren fliegen könnten?

    Wenn die Spezifikationen von SpaceX zutreffen, könnten Flüge von mehr als 10 Personen zum Mond für unter 100 mio € machbar sein. Und das ist eher eine pessimistische Schätzung. Ein absulter game changer! Auch blue Origin sei hier erwähnt, die ebenfalls an ähnlichen System arbeiten und sehr viel Geld zur verfügung haben.

    Bei dem aktuellen Entwicklung macht es überhaupt keinen Sinn, Budgetspekulationen anzustellen. Der Schlüssel in allem ist eine Preisreduktion in launch costs. Wenn diese erreicht werden, sind auch deep space missionen kein Problem. Aus meiner Sicht muss Europa schnellstmöglich die Ariane 6 beerdigen und einen Nachbau der Falcon 9 anstreben.
  • angeblich tausende von Influenza Toten

    15.02.2018, Dr.Werner Thurner
    "Allein in Deutschland sterben in einem aktiven Jahr 10 000 bis 20 000 Menschen an den Folgen der Influenza-Infektion."

    Diese extrem nach oben geschätzten Zahlen der sog. Excess Mortalität der Influenza , können nicht stimmen, sollten in dieser Form nicht verbreitet werden und dienen m.E. nur dazu die Impfung für Alle (davon ausgenommen die sinnvolle Influenza Impfung für Risikogruppen) zu propagieren.
    Vgl. hierzu die objektiven Zahlen des RKI bezüglich nachgewiesener Influenza Toten gemäß dem Infekt.Schutz Gesetzes. Der Tod an Influenza ist ja bekanntlich meldepflichtig und wenn jemand an einer Influenza stirbt wird dies in der Regel auch gemeldet.Krankenhausärzte aber auch Hausärzte wissen und tun das.
    https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Influenza/FAQ_Liste.html

    " Aber auch in Grippesaisons wie 2010/11, in denen keine Exzess-Mortalität geschätzt werden konnte, wurden laborbestätigte Influenza­todesfälle gemäß Infektionsschutzgesetz an das RKI übermittelt (Saison 2010/11: 160 Todes­fälle)"

    2010/11 also nachgewiesen 160 Tote in Deutschland an Influenza.Die Excess "Schätzungen" bewegten sich in den letzten Jahren zwischen 8000-22000 Influenza Toten!

    Wie kommen diese völlig überhöhten Schätzungs (!) Zahlen des RKI zustande, bei einer Letalität der Influenza von ca. 0,02 % ?

    Die (pharmagesponserte) ARGE Influenza beim RKI schätzt diese mit den in einer Grippesaison durch Sentinel (Wächterpraxen) gemeldeten ARE (Akute Respiratorische Erkrankung bzw. influenza like syndrom) Erkrankungen als angebliche Influenza Aktivität und betrachtet nach der Saison die allgemeine (!) Übersterblichkeit während der Influenzasaison mittels der Übersterblichkeitstabellen der Lebensversicherungen als rein influenzabedingt. Sämtliche Übersterblichkeiten werden also als von der Influenza verursacht angesehen, als ob es im Winter keine Herz-Kreislauferkrankungen, allg. Infektionen, bakterielle Pneumonien , Selbstmorde, etc. in Deutschland gäbe.

    Daß diese Vorgehens- und Schätzweise natürlich nicht die wahren Influenzatoten einer Saison abbildet und zugunsten von Angsmache und Impfpropagierung viel zu hoch geschätzt wird, sollte jedem klar sein.