Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Blinddarm

    15.11.2017, Mingle McCringleberry
    Vielleicht sollte man nicht einerseits schreiben, dass der Blinddarm unnötig ist und andererseits auf einen Artikel verlinken, der zeigt dass diese Ansicht längst überholt ist.
  • Auf die Schienen

    15.11.2017, Holger Heinrich
    Alles andere macht keinen Sinn. Ab einer zu stell Weite von s.B. 500 km > ab auf den Zug. Transit direkt an der Grenze und gar nicht erst auf die Straße lassen.

    Solang as kein ZPM (Stargate *g*) oder Fusionsreaktor für die Handtasche gibt, wird Elektro niemals für langstrecke taugen.

    Oberleitung auf der Autobahn? VIEL zu gefährlich! Man bekommt heute schon das Grauen, wenn man zwischen all den LKWs fährt. Dann pennt mal wieder einer ein, ließt Zeitung, schaut Fern oder kocht sich einen Kaffee wärend der Fahrt und beim Unfall hat man auch noch die Hochspannungsleitungen neben dem Gefahrstofftank hängen.
    Nein danke!

    Und bloß keine „Freiwillige Selbstverpflichtung“ … der Mist hat noch nie geklappt!

    Das eigentlich traurige dabei ist doch eh, dass DHL/Post es schafft einen E-Transporter zu bauen .. und BWM, Mercedes, VW VERSAGEN!
  • Mit Sonnenenergie(Strom)Wasser pumpen und Land urbar machen

    14.11.2017, Olschewski ,Siegfried
    Tiefbrunnen könnten in der Wüste Wasser pumpen,womit das Land (Wüste) bewässert werden könnte.Damit größere Akzeptanz durch die Anwohner

  • Ignoranten

    14.11.2017, Paul Kalbhen
    Wer die Darwin‘sche Abstammungslehre im Gewand der modernen Evolutionstheorie zufälliger Mutation und molekularer Selektion bzw. Adaption negiert, zumal aus der kreationistischen Sicht einer angeblich wortgetreuen Betrachtungsweise der Genesis des Alten Testamentes , ist ein Ignorant; wer die Möglichkeit eines schöpferischen - geistigen - Prinzips hinter den Prozessen, Codierungen und Gesetzmäßigkeiten des Evolutionsgeschehens negiert, zumal aus der überheblichen Sicht einer angeblich wissenschaftlichen Betrachtungsweise des Religionsgegners bzw. Atheisten, ist ebenfalls ein Ignorant.
  • Es geht auch ohne Profilfoto

    14.11.2017, Minna
    Warum sollte es nicht praktikabel sein, kein echtes Profilbild bei Facebook zu hinterlegen? Das machen viele Leute und es funktioniert ganz wunderbar. Es ist auch problemlos machbar sonst keine öffentlichen Fotos bei Facebook zu haben.
  • Die

    14.11.2017, A.C.
    Menschheit hat schon immer etwas gebraucht, um sich vom furchtbaren Alltag zu erholen. Cannbis wird auch schon seit Jahrtausenden angebaut und genossen. Wer hat das nochmal warum verboten? Ach der Ami...
  • Aelter als Tee

    14.11.2017, Manfred Raida
    damit wird Wein länger als Tee getrunken - sehr interessant
  • Nur die halbe Rechnung

    13.11.2017, Tränkler
    In sämtlichen Studien fehlt mir ein ganz wesentlicher Faktor: die Umweltverschmutzung, die beim Geldverdienen für das Fahrzeug erzeugt wird -und in unserem System erzeugt so gut wie jeder Job eine beträchtliche Verschmutzung. Allein schon um wieviel mehr man fahren muß, um die teuren und großteils übertechnisierten Vehikel zu kaufen und reparieren zu lassen (besonders aus Sicht eines Unternehmers). Ich bin mir sicher, daß es ökologisch wesentlich besser ist, ein altes Auto möglichst lange zu fahren und dabei in einem guten !! Zustand zu erhalten - jede Wette, daß dabei insgesamt wesentlich weniger Emissionen entstehen. Es gibt durchaus Fahrzeuge, die bei gutem Fahrstil und entsprechender Wartung eine 3/4 Million Kilometer auch unter harter Belastung leisten (z.B.alter Passat Diesel, Nissan Lieferwagen,...).
    Leider sind diese ganzen "umweltbegründeten" Gewaltumstellungen in erster Linie Subventionen der Autoindustrie. Die Fahrzeuge haben immer mehr Technik, vor allem Elektronik, werden immer anfälliger, schwerer reparierbar, haben viel mehr Eigengewicht - Folgen siehe oben.
    Absolut unterschätzt bzw. ignoriert werden die Marktfolgen: die implizierte Nutzungsdauer wird immer kürzer, deswegen entstehen in immer kürzerer Zeit die Herstellungs- und Anschaffungsemissionen. Zudem werden immer größere Anteile der Bevölkerung aus der Mobilität gedrängt, die auf günstige und gut reparierbare Fahrzeuge angewiesen sind.
    Auch der immer stärkere Kapitalfluß durch diese Faktoren in Richtung Autoindustrie wird nie dargestellt, ist aber eine wesentliche Beeinflussung des Gesamtmarktes, da hierdurch das Kapital für sämtliche anderen Ausgaben fehlt.
    Weder in Deutschland noch auf der gesamten Welt leben alle in Großstädten, auf dem Land ist man für Leben und Beruf auf ein Fahrzeug angewiesen. Und auch die Städte würden kollabieren, wenn ein Großteil der Kfz-Fahrer auf öffentlichen Verkehr umsteigen wollten.
    Unerläßlich ist eine Vereinfachung der Technik und vor allem eine signifikante Steigerung der Nutzungsdauer, um Emissionen in Gesamtbetrachtung ! zu vermindern.
  • Warum nur gegen Trump?

    13.11.2017, David M.
    Wenn der March for Science sich ganz überwiegend gegen rechte Anti- und Pseudowissenschaft richtet, wie es zumindest rüberkommt, ist er offenbar politisch. Andere Gruppen machen ähnliches, Gentechnikgegner behaupten, GMO seien gesundheitsschädlich, Feministen wollen Ansichten, nach denen geistige Unterschiede in Teilen angeboren seien, teilweise am liebsten totschlagen. Die Gefahr für die Wissenschaft von solchen Feministen und anderen „SJW“ ist wahrscheinlich größer, als die von den Rechten, da sie, im Gegensatz zu den Rechten, an den (amerikanischen) Universitäten teilweise sehr präsent sind. Natürlich ist Klimaskeptizismus, was die konkreten Auswirkungen angeht, wahrscheinlich gefährlicher, aber trotzdem darf man sich nicht nur darauf konzentrieren. Dann würde man sicher auch von Rechten als neutraler wahrgenommen werden.
  • Jedes Ereignis geschieht genau ein mal ..

    13.11.2017, Rychard
    Es liegt in der Fokussierung einer eigenen Betrachtung ob man sich mit Vokabeln, Worten, Gedanken, Kausalitäten oder Geschehnissen beschäftigt .. es gibt uns schon .. warum glaubt ein Gehirn nicht einem Bewusstsein und wie wäre es andersrum oder umgekehrt?

    Der Unterschied zwischen einer Neurose und einem Irrtum ist, ein Irrtum lässt sich aufklären ..
  • Logik als der Pinselstrich Gottes?

    13.11.2017, L.Schaber
    @ ronald hei. und:
    "...Betrachtet man Weltobjekte jeder Art, erkennt man, dass sich jedes entsprechend der natürlichen Logischen Prinzipien gegenüber anderen Objekten anordnet...."
    (Zitatende)

    Das Problem ist die Grundannahme von "NATÜRLICHEN logischen Prinzipien,`. Ist das nichrt einen anderes Wort für "Gott". Zudem könnte man auch zum Schlussskommen, dass Logik (nur) eine spezielle Art von Denken ist. Erschafft also das Denken die Welt? Das wäre eine andere Redeweise für den Satz: Am Anfang war das Wort.
    Oder denken wir logisch weil Logik ein Strukturmerkmal der Realität ist? Dann ist die Struktur der Welt der Pinselstrich Gottes?
    Naturwissenschaftler fragen da , glaube ich so:
    Woher kommen die Naturgesetze und "gelten" sie so, wie sie jetzt sind ewig und überall? Oder waren sie mal anders oder könne sich mal ändern?
    Und wer hat sie dem Welt auferlegt?
    Na klar: Gott natürlich.
  • "Wenn uns tatsächlich ein kluger, allmächtiger Designer erschaffen hat...."

    13.11.2017, Werner Baumschlager
    Wenn man da "klug" und "allmächtig" rausnimmt, bricht schon mal der halbe Artikel zusammen. Die These lautet nämlich einfach: Ein Designer (m/w).

    "Sie kreierten ein einfaches Computermodell für die Evolution eines lichtempfindlichen Flecks von Zellen."

    Diese Passage lebt wahrscheinlich auch hauptsächlich davon, dass wir keinen Einblick in dieses einfache Computermodell und seine Ergebnisse haben.

    "Die Anhänger des Intelligent Design verkaufen ihre Ideologie als Wissenschaft."

    Es ist sogar Wissenschaft plus. Wissenschaft plus Plausibilität. Was an sich ja normal ist, denn in der Kosmologie kann ich z.B. auch nicht ankommen, und die dunkle Energie mit irgendwelchen unsichtbaren Spagettimonstern erklären, nur weil es derzeit noch keine bessere Theorie gibt.
  • Gott als dekohärenter Feldgeist oder als Vorurknall- Nichts?

    13.11.2017, L.Schaber
    @ Georg B. am 12.11.17 und zu :

    "....Makroskopisch betrachtet sind Kenntnisse über Ursache-Wirkungsbeziehungen äußerst hilfreich, wenn man längere Zeit überleben will.
    Mikroskopisch ist Kausalität seit der Akzeptanz der Quantentheorie obsolet...."
    (Zitatende).

    Was nützt uns aber , zu wissen, dass es (eventuell ! ) auf der "Mikroebene" keine Zeit gibt , weil es wegen der (hypothetischen ?) feldartigen "Allkohärenz" keine klar definierten unterschiedlichen Orte (Materiepunkte) gibt, zu deren Abstandsüberwindung man im Makrobereich (die) Zeit unbedingt benötigt?

    Wie Sie, Georg B., schon sagten, ist in der Makrowelt (angeblich ?) alles dekohärent und man ist dort deswegen auf den Zeitpfeil angewiesen. Und wir leben und denken ja nur auf der Makroebene. Oder stimmt das nicht ganz? ( Ich nehme den vor- letzten Satz allerdings sofort zurück, wenn ich das erste mal entweder meine 80 kg oder einen meiner Gedanken oder am besten beides instantan- zeitlos in Ihr Wohnzimmer oder in Ihr Bewusstsen teleportiert habe.)
    Auch gibts da noch (mindestens) ein weiteres Problemchen:
    Wo genau zwischen Mikro- und Makrokosmos befindet sich die Grenze zum Reich der Quantenmechanik?
    Vielleicht überlappen sich die Grenzen schon auf Molekülebene in unseren Neuronen und vielleicht sind dort schon die Schlüssel zu den Geheimnissen des Menschlichen Denkens und zu dessen "höheren" Bewusstseinsebenen (niederere haben auch andere Tiere) zu finden?
    Fragen über Fragen.
    Aber vielleicht sollte man sich in der Philosophie doch mehr auf die (Denk- ) Metodenfragen konzentrieren und nie (mehr) ohne die Naturwissenschaften auf die Suche nach "Gott" (oder all seine anderen Bezeichnungen) gehen.

    Denn sonst ist alles eins und es gibt keinen Unterschied mehr zwischen Wissenschaft , philosophischer Metaphysik, (echter)Science- Fiction, (Fantasy-) Literatur oder unseren Tag- und Nachtträumen.
  • Vorteile der StreetScooter für DHL

    13.11.2017, WolfgangL.
    Was so deutlich nicht angesprochen worden ist:
    Die DHL Paketauslieferung ist ein extremes stop & go.
    Hier kann die Induktionsbremse ihr volles Potential entfalten.
    Ich glaube daher nicht, dass die DHL dies aus Gründen der Ideologie macht. Sie hat einfach festgestellt, dass sie dadurch sehr viel Geld sparen kann.

    Zu denjenigen die einen Lobgesang auf die gute alte Bahn anstimmen:
    Das Schienennetz ist nicht groß und flexibel genug um diese Massen an Gütern transportieren zu können. Hier wäre eigentlich ein massiver Ausbau erforderlich um den Güterverkehr auf die Schiene zu bringen.
    Das wird aber nicht passieren.

    Jeder Bürger hat ein Klagerecht gegen Bauprojekte von denen er sich in seinen Rechten verletzt fühlt. Und wenn ein Gericht diese Rechte nicht verletzt sieht gründet er halt einen Miniverein zum Schutz des Juchtenkäfers und schon kann er dank EU-Recht weiter klagen.
    So was verzögert Bauprojekte auf Jahre hin und macht diese zum Teil unmöglich.
    Man denke nur an Stuttgard 21, Stromautobahnen für die Energiewende, oder diverse Windkraftprojekte.
    Bei letzterem kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass hier eine Projektumsetzung vor 10 Jahren noch in 1,5 -2 Jahren gut möglich war. Heute sind eher 4-5 Jahre die Regel. Und das sind noch Bauprojekte von denen nach Berücksichtigung des BImSchG keine relevanten Beeinträchtigungen für Bürger ausgehen.
    Wirklich große Bauprojekte wie der Ausbau des Schienenverkehrs wird es deshalb wohl in Deutschland nicht mehr geben. In Ballungszentren wie dem Ruhrgebiet ist es eh vollkommen illusorisch noch große Flächen für den Schienenverkehr bereitstellen zu können.
    Somit ist der Bau von Oberleitungen an Autobahnen für LKW zwar nicht das effizienteste theoretisch mögliche, aber zumindest ein praktisch umsetzbares Projekt.
  • es sit ein bisschen unübersichtlicher...

    13.11.2017, Falk Reinke
    Also Kreationismus ist nicht unbedingt Intelligent Design. Und ein gläubiger Mensch lehnt nicht zwangsläufig Naturwissenschaft ab. Und auch ein Atheist kann Erkenntnisse der Naturwissenschaft durchaus leugnen (Klimawandel).
    Ja, es gibt sogar gläubige Naturwissenschaftler- das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
    Es hilft also nichts, ein paar besonders blöde Argumente der Kreationisten hervorzuholen, sich darüber lustig zu machen und sich dann besonders weise, frei und aufgeklärt vorzukommen.
    Nur mal so - auch die katholische Kirche widerspricht nicht der Evolutionstheorie. Und sie vertritt ausdrücklich nicht die kreationistische und ID-Lehre.
    Ich stimme also mit dem Autor überein - Intelligent Design ist nicht überzeugend. Wenn er aber daruas den Schluss zieht, mit der Evolutionstheorie wäre die Gottesfrage entschieden ist er genauso verbohrt wie manch ein Kreationist...

    Wen es interessiert - die katholische Sicht:
    http://www.k-l-j.de/012_evolution.htm
    P.S. Ich bin nicht katholisch. Ich halte es aber für sehr vernüftig, an einen (christlichen) Gott zu glauben.