Braunfäule, 1) Bez. für Pflanzenkrankheiten, bei denen braune Verfärbungen auftreten, z.B. Monilia-Fruchtfäule.

2) durch Pilzbefall (fast ausschließlich Basidiomyceten ) vor allem durch den Hausschwamm, aber auch durch den Kellerschwamm (Coniophora cerebella) und den Birkenporling verursachte Holzzerstörung. Der Pilz zersetzt vorzugsweise die Cellulose, sodass der Ligninanteil des Holzes übrig bleibt. Das Holz wird braun, zeigt Querrisse und zerfällt schließlich würfelförmig. (Weißfäule)