Nahrungskette, Darstellung von Nahrungsbeziehungen in Form einer linearen Aufreihung der beteiligten Produzenten, Konsumenten und Destruenten. Das erste Glied in der Kette bilden i.d.R. die grünen Pflanzen als Produzenten ( vgl. Abb. ). Als Primärkonsumenten folgen Pflanzenfresser, als Sekundärkonsumenten Fleischfresser. Das letzte Glied der Kette bilden abbauende Tiere und Mikroorganismen (Destruenten). Bei jedem Schritt der N. geht Energie verloren (Energiefluss, Energiepyramide). Zu beachten ist, dass derartige lineare N. in der Natur selten vorkommen. Meist findet man ein ganzes Netzwerk von Nahrungsbeziehungen, das als Nahrungsnetz bezeichnet wird. Innerhalb der N. können sich schädliche Stoffe anreichern und zu Schädigungen der Organismen führen (Bioakkumulation). Nahrungspyramide



Nahrungskette: Beispiel für eine herbivore Nahrungskette, bei der an erster Stelle eine Pflanze steht, die einem Pflanzenfresser als Nahrung dient.