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Lexikon der Biologie

Amylopektin

Amylopektin s [von *amylo -], Amylopectin, aus mehreren tausend Glucoseeinheiten (Glucose) aufgebautes wasserunlösliches Polysaccharid, das neben den α-1,4-glykosidischen auch α-1,6-glykosidische Bindungen aufweist. Letztere bewirken die Verzweigungen der Polysaccharidketten ( vgl. Abb. ). Diese erfolgen durchschnittlich an jeder 8. oder 9. Glucoseeinheit des linearen Hauptstrangs und führen zu in sich wieder α-1,4-glykosidisch aufgebauten Seitenketten mit einer durchschnittlichen Länge von 20 Glucoseeinheiten. Amylopektin ist gemeinsam mit Amylose Hauptbestandteil der pflanzlichen Stärke und ist daher eines der wichtigsten Nahrungspolysaccharide. Mit Iod reagiert Amylopektin zu der für Stärke charakteristischen rotvioletten Einschlußverbindung. Amylasen, debranching-Enzym, Dextrine, Grenzdextrine, Haworth (W.N.), transgene Pflanzen; Kohlenhydrate II.




Amylopektin

Struktur des Amylopektins

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