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Lexikon der Biologie

CFC

CFC, Abk. für colony forming cell, Stammzellen des Knochenmarks, die im Gegensatz zu den pluripotenten Stammzellen des Knochenmarks weiter differenziert sind und auf bestimmte Zelldifferenzierungs-Linien festgelegt sind. Im Koloniebildungstest können sie durch die Gabe von koloniestimulierenden Faktoren (CSF) zur Bildung von Kolonien dieser Zellinie angeregt werden. Die Zellen der entstehenden Kolonien können aufgrund ihrer Morphologie und bestimmter Oberflächenmarker identifiziert werden. Die Vorstufen werden danach in sog. CFU (colony forming units) eingeteilt ( vgl. Infobox ). Die entsprechenden Stammzellen werden als CFC bezeichnet mit der Angabe der Zelltypen, die aus ihnen entstehen, z. B. M-CFC: Abk. für macrophage colony forming cell, also eine Stammzelle, die in ihrer weiteren Entwicklung zu Makrophagen führt. Dazu ist die Gabe von koloniestimulierenden Faktoren notwendig, die ebenfalls nach den Zellen benannt werden, zu deren Bildung sie notwendig sind: z. B. M-CSF (Abk. für macrophage colony stimulating factor). Blutbildung ( Farbtafel ).

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