Fettpolster, Einlagerung von Fettgewebe zwischen Haut und darunter folgenden Organen (Muskulatur, Knochen). Fettpolster erfüllen meist mechanische Funktionen als Druckpolster (z.B. Fußsohlen- und Gesäßfett bei Säugern, sog. Baufett). Fettzellen sind selbst stark verformbar; ein elastisches Maschenwerk eng sie umspinnender Gitterfasern (Strukturelastizität, Bindegewebe) verleiht den Fettpolstern insgesamt aber eine hohe elastische Formbeständigkeit. Zusätzlich dienen Fettpolster der Wärmeisolation (Robben, Wale), als Wasserspeicher (Höcker des Kamels) und wegen ihrer starken Versorgung mit Blutkapillaren auch als Blutdepots (Blutspeicher). Anders als das übrige Fettgewebe (Depotfett) werden sie nur im äußersten Notfall als Energiespeicher (Energie) mobilisiert (Baufett). Fettspeicherung.