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Lexikon der Biologie

Histamin

Histamin s [von *hist- ], 2-(4-Imidazolyl)-ethylamin, ein biogenes Amin ( vgl. Abb. ), das durch enzymatische Decarboxylierung von Histidin entsteht. Histamin kommt als Gewebshormon im menschlichen und tierischen Organismus besonders in Haut und Lunge, aber auch in der Leber, Milz und quergestreiften Muskulatur sowie in der Schleimhaut von Magen und Darm vor; auch in Bienengift, im Speicheldrüsensekret stechender Insekten (Wehrsekrete), in Brennesseln, Spinat, Mutterkorn und Wein enthalten. Im menschlichen Körper wird Histamin in den basophilen Granulocyten und den Mastzellen (gemeinsam mit Heparin) gespeichert ( vgl. Infobox ). Dale (H.H.).



Histamin

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