Kryptozoologie w [von *krypto- ], die „Lehre von den versteckten Tieren", beschäftigt sich mit der Suche nach Wesen, die von der wissenschaftlichen Zoologie der Legende und Folklore zugerechnet werden, wie z.B. dem Monster von Loch Ness (Nessie), dem Kongosaurier (Mokéle Mbèmbe), dem Schneemenschen (Yeti), Bigfoot, Einhörnern (Einhorn), Meerjungfrauen usw. Entsprechend sind die „Belege" für die Existenz derartiger Wesen rein anekdotischer Natur (Rhinogradentia); weder lebende noch tote Exemplare wurden bislang beigebracht. Im übrigen sprechen vergleichend-morphologische, phylogenetische und ökologische Überlegungen gegen die tatsächliche Existenz der meisten dieser Wesen. Die Kryptozoologie ( vgl. Infobox ) ist somit keine wissenschaftlich anerkannte Disziplin (Pseudowissenschaft) – auch wenn nicht ausgeschlossen werden kann, daß ihre Vertreter durch Zufall das eine oder andere unbekannte „normale" Tier entdecken mögen. Jedoch sind seit den Anfängen dieser „Disziplin" in den 1950er Jahren keine spektakulären Entdeckungen unbekannter Arten durch Kryptozoologen zu verzeichnen.

M.Ma.