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Lexikon der Biologie

Megakaryocyten

Megakaryocyten [von *mega- , griech. karyon = Kern, kytos = Höhlung, Zelle], Knochenmarkriesenzellen, auffallend große (Durchmesser über 50 μm) Zellen im Knochenmark der Wirbeltiere mit riesigen, hochpolyploiden gelappten Kernen ( vgl. Abb. ); schnüren ständig kernlose, membranumgebene Zellfragmente ab, die Blutplättchen (Thrombocyten), welche Träger überwiegend membrangebundener Faktoren der Blutgerinnung sind und zudem eine begrenzte Fähigkeit zur Phagocytose von Viren und Antigen-Antikörper-Komplexen (Immunkomplex) besitzen. Riesenzellen, Thrombopoetin; Blutbildung .



Megakaryocyten

Zwei Megakaryocyten aus dem Knochenmark eines Igels mit typisch gelappten, hochpolyploiden Kernen, umgeben von kleineren Zellen des Knochenmarks

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