Zygote w [von griech. zygōtos = zusammengejocht], die durch Verschmelzung zweier Gameten entstandene Zelle (Befruchtung [Abb.]; Algen IV , Meiose ). Der Zygotenkern (Synkaryon) ist diploid (Diploidie). Bei manchen Algen, Pilzen und Protozoen (Einzeller) ist die Zygote beweglich (Planozygote, Ookinet; Malaria ). Bei vielen Pflanzen und Tieren ist die Zygote von einer festen Hülle umgeben (extrem: dicke Eischalen; Chorion) und kann auf diese Weise widrige Umweltbedingungen, z.B. Austrocknung, überdauern und auch der Verbreitung dienen (z.B. Dauereier, Zygospore = Hypnozygote, Oospore; Kraut- und Knollenfäule [Abb.]). Die Zygote ist bei Metaphyta und Metazoa die erste Zelle des durch sexuelle Fortpflanzung entstehenden vielzelligen Körpers (Keimbahn). Ehrenberg (C.G.), Embryonalentwicklung, Fortpflanzung, Gametogamie, Keimung, Zellkern, zygotische Embryogenese.