Michaelis-Arbusow-Reaktion, Verfahren zur Knüpfung einer Phosphor-Kohlenstoff-Bindung durch Umsetzung von Phosphorig-, Phosphonig- oder Phosphinigsäurealkylestern (z. B. Et = C2H5) mit Arylhalogeniden, z. B.



Dabei treten Alkoxyphosphoniumsalze als Zwischenprodukte auf, die in einem zweiten, als Michaelis-Arbusow-Umlagerung bezeichneten Reaktionsschritt in die Phosphorylverbindung und das Arylhalogenid übergehen. Die M. dient insbesondere zur Herstellung von Phosphonsäureestern aus Trialkylphosphiten und Arylhalogeniden.