Eisschild, Eiskalotte, Inlandeis, Landeis, flächenhafte Vergletscherung kontinentalen Ausmaßes, die aufgrund ihrer Mächtigkeit von den Gefällsverhältnissen des Untergrundes weitestgehend unabhängig ist und das Ausgangsrelief bis auf wenige herausragende Gipfel (Nunatak) vollständig unter sich begräbt ( Abb. ). Die größten Eisschilde sind das antarktische und das grönländische Inlandeis mit über 12,5 Mio. bzw. 1,7 Mio. km2 Fläche und Mächtigkeiten zwischen 3 und 4 km. Diese beiden Eisschilde bedecken bereits über 96% der gesamten vergletscherten Fläche der Erde. An den Rändern eines Eisschildes entspringen häufig deutlich schneller fließende, lineare Gletscherströme, die sogenannten Auslaßgletscher (outlet glaciers), die häufig in das Meer einmünden (Gletscher).


Eisschild: Beispiel für dem Relief übergeordnete, flächenhafte Vereisung im küstennahen Randbereich des grönländischen Inlandeises. Eisschild: