peripheres Nervensystem s [von griech. peripheres = rings umgeben], Abk. PNS, E peripheral nervous system, Bezeichnung für denjenigen Teil des Nervensystems, der überwiegend der Signalübermittung zwischen dem Körper (der "Peripherie") und dem Zentralnervensystem (ZNS) und weniger der Signalverarbeitung dient. Über Afferenzen werden Meldungen aus der Körperperipherie dem Zentralnervensystem zugeführt, die von diesem ausgewertet und über Efferenzen des peripheren Nervensystems an die Erfolgsorgane übermittelt werden. Beim Menschen und den anderen Wirbeltieren besteht das PNS aus Nerven, Nervennetzen (Plexus) und mehr oder weniger autonomen Zentren, den vegetativen Ganglien (vegetatives Nervensystem). Das periphere Nervensystem der Wirbeltiere unterscheidet sich ontogenetisch in mancher Hinsicht vom ZNS: seine Nerven- und Gliazellen (Schwann-Zellen) gehen nicht aus der Neuralplatte hervor wie die Zellen des ZNS, sondern aus der Neuralleiste und aus ektodermalen Plakoden (Ontogenese des Nervensystems). Chordaten-Nervensystem.