Mottier-Test, Lautagnosietest, Screening-Verfahren, prüft im Hinblick auf minimale zerebrale Dysfunktion die akustische Differenzierungs- und Merkfähigkeit des auditiven Kurzzeitgedächtnisses (Gedächtnis) und die sprechmotorische Koordination (komplexe intermodale Leistung) von Kindern des 1. - 5. Schuljahres. Der Mottier-Test besteht aus 30 Pseudowörtern zunehmender Länge, z.B. von “rela” bis “normalirakosa”, die mit verdecktem Mund vor- und vom Kind nachgesprochen werden sollen. Mit dem Mottier-Test sollen Eigenschaften wie intaktes peripheres Hörorgan oder sprachliche Reproduktionsfähigkeit geprüft werden. Der Test wird als Einzeltestung durchgeführt; es liegen keine Parallelformen vor.