symbolische Selbstergänzung, Theorie von R. A. Wicklund und P. M. Gollwitzer, die beinhaltet, daß Menschen bei Nichterreichen wichtiger selbstbezogener Ziele diesen Mangel, der als unangenehme Spannung empfunden wird (Zeigarnik-Effekt), durch Symbole ausgleichen. Die Theorie enthält drei Postulate: 1) Eine Person, die sich ein Ziel gesetzt hat, versucht einen Mangel an relevanten Symbolen durch alternative Symbole auszugleichen. 2) Dies ist an die Kenntnis sozialer Symbole gebunden. 3) Eine Person, die selbstsymbolisierende Handlungen ausübt, nimmt die psychische Befindlichkeit der sie Umgebenden nicht wahr.