Der Mensch ist ein Meister der Feinmotorik. Bei Bedarf kann er sogar blind eine klitzekleine Mutter auf ein Schräubchen pfriemeln – ein manuelles Geschick, das konkurrenzlos ist. Und für die meisten von uns dürfte es auch kein Problem sein, einen bestimmten Gegenstand aus einem ungeordneten Haufen herauszufischen. Jedoch: Das zielsichere Greifen und Hantieren mit unbekannten Objekten ist viel komplizierter, als man zunächst glauben mag.
KI-Forscher können ein Lied davon singen. Seit Jahrzehnten versuchen sie, Maschinen geschickte Bewegungen einzuprogrammieren. Bislang aber nur mit begrenztem Erfolg. Zwar können Hochleistungsrechner den Menschen inzwischen beim Schachspielen schlagen und übertreffen ihn in vielerlei komplexen Denk- und Planungsaufgaben. Doch schon das Bewegungstalent eines dreijährigen Kinds stellt jede Maschine noch immer weit in den Schatten …