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Aberglaube

Das kann kein Zufall sein!

Der Anblick einer schwarzen Katze ruft auch heute noch bei vielen Menschen ein ungutes Gefühl hervor. Jetzt zeigen Studien, warum der Glaube an Übernatürliches so tief sitzt: Zusammenhänge auch dort zu vermuten, wo gar keine sind, sichert mitunter das Überleben.
Schwarze Katze
Wir leben in aufgeklärten Zeiten. Dennoch haben Astrologie, Hellseherei und Magie nichts an Attraktivität eingebüßt – im Gegenteil: Unter den Deutschen ist der Glaube an gute oder schlimme Vorzeichen heute weiter verbreitet als vor einem Vierteljahrhundert, ­berichtete das Institut für Demoskopie in Allensbach nach einer Umfrage 2005. 42 Prozent der Befragten hielten beispielsweise das vierblättrige Kleeblatt für ein glückliches Omen. Nach Angaben der National Science Foundation von 2002 sind mehr als 40 Prozent der Amerikaner überzeugt: Teufel, Geister oder übersinnliche Phänomene wie Wunderheilungen gibt es wirklich …"
März 2009

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist März 2009

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Quellen

Foster, K. R., Kokko, H.: The Evolution of Superstitious and Superstition-like Behaviour. In: Proceedings of the Royal Society B 276(1654), S. 31-37, 2009.

Coll, R. K. et al.: Scientists and Scientific Thinking: Understanding Scientific Thinking Through an Investigation of Scientists Views About Superstitions and Religious Beliefs. In: Eurasia Journal of Mathematics, Science & Technology Education 4(3), S. 197-214, 2008.

Bloom, P., Weisberg, D.S.: Childhood Origins of Adult Resistance to Science. In: Science 316(5827), S. 996-997, 2007.


Weitere Literaturtipps

Hergovich, A.: Der Glaube an PSI. Die Psychologie paranormaler Überzeugungen. Hans Huber, Bern 2005.

Lambeck, M.: Irrt die Physik? Über alternative Medizin und Esoterik. C.H.Beck, München 2005.