Seit Langem ist bekannt, dass die durch künstliche Beleuchtung verursachte Aufhellung des Nachthimmels immer mehr Menschen einen ungehinderten Blick auf den Nachthimmel verwehrt. Ohne den Rückzug in ländliche Gebiete oder Sternenparks ist kein Blick auf die Milchstraße mehr möglich. Wie groß ist das Ausmaß der Lichtverschmutzung heute? Und wo ist die freie Sicht ins Weltall noch gewährleistet? Antworten hierauf bieten neue Karten der globalen Lichtverschmutzung, die ein internationales Forscherteam um Fabio Falchi im Juni 2016 veröffentlichte. Sie stellen die gesamte Erdoberfläche bei Nacht dar.