Es hämmert und pocht – bei jedem Schritt scheint das Gehirn gegen die Schädeldecke zu stoßen. Fast jeder kennt diese Pein im Kopf, sei es nach zu viel Alkohol am Vorabend oder bei Stress am Arbeitsplatz. Meist verschwindet der Spuk ebenso schnell, wie er gekommen ist. Doch einige werden ihn selbst nach Monaten und Jahren nicht mehr los – sie leiden unter chronischen Kopfschmerzen.
Das Leid kann in verschiedenen Formen erscheinen: Ist es eher dumpf-drückend, handelt es sich vermutlich um Spannungskopfschmerz. In der episodischen, also nicht chronischen Variante quält er über die Hälfte aller Deutschen gelegentlich. Bei einigen wenigen Betroffenen werden die Beschwerden mit der Zeit chronisch. Vielen schmerzt dann fast täglich der Kopf, sie können sich nicht mehr richtig konzentrieren, häufig werden sie depressiv.
Um chronischen Spannungskopfschmerz op­­timal zu behandeln, sollten sowohl Mediziner als auch Verhaltenspsychologen zu Rate gezogen werden …