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Blick in die Forschung - Kurzberichte: Gravitationswellen-Astronomie
Die Bekanntgabe des Nachweises der ersten Gravitationswellen am 11. Februar 2016 begeisterte Physik- und Astronomieinteressierte weltweit. Welche Schlüsse ermöglichen uns die Blicke durch dieses neue Fenster der astronomischen Forschung?
Die Messung erhielt die Nummer GW150914 – sie ist das erwartete Signal der Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher mit 29 und 36 Sonnenmassen. Es bestätigt eine zentrale Vorhersage von Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie, und zeigt, dass diese auch in starken Gravitationsfeldern noch gültig ist. Zudem folgt aus dem Nachweis eine (sehr kleine) obere Schranke für die Masse der möglichen Träger der Gravitation, die Gravitonen. Neben der ganz grundsätzlichen Erkenntnis, dass es Gravitationswellen gibt, können wir diese Entdeckung aber auch nutzen, um mehr über die Quellen von Gravitationswellen zu erfahren.
Sterne und Weltraum – Explosion in Andromeda – Die Supernova von 1885
Die Supernova S Andromedae, die sich außerhalb unserer Galaxis in einer Entfernung von rund 2,5 Millionen Lichtjahren in der Andromedagalaxie ereignete, wurde von dem Astronomen Ernst Hartwig schon im Jahr 1885 entdeckt. Er schrieb damit Astronomiegeschichte. Heute setzen Instrumente wie das neue 4MOST Maßstäbe für die Forschung. Es kann mehr als 2000 Objekte am Himmel gleichzeitig ins Visier nehmen – Sternbeobachtung von den Anfängen bis ins digitale Zeitalter. Darüber hinaus: Schwarze Löcher, die nach dem Verschlingen eines Sterns nach einiger Zeit im Radiobereich wieder aufleuchten, die Geburt eines weißen Zwerges durch eine Sternkollision sowie unser Praxistipp zur Beobachtung des Südhimmels mit Remote-Teleskopen von zu Hause aus.
Spektrum - Die Woche – Ein alter KI-Ansatz für wahre maschinelle Intelligenz?
Wahre maschinelle Intelligenz – Transparenz und feste Regeln zeigen einen Weg, die KI die Fähigkeit geben könnte, logische Schlüsse zu ziehen. Außerdem: Eisen für die Energiewende verbrennen, das Paradoxon fehlender Information im Universum und Schaden Energydrinks dem Gehirn Jugendlicher?
Sterne und Weltraum – Raumzeit: Experimente zur Quantennatur
Die Relativitätstheorie Albert Einsteins ist das Meisterwerk zur Beschreibung der Schwerkraft. Seit Jahrzehnten steht aber die Frage im Raum, ob die Gravitation auf submikroskopischen Längenskalen modifiziert werden muss. Gibt es quantenhafte Austauschteilchen, die Gravitonen? In unserem Titelbeitrag stellen wir Überlegungen vor, wie man experimentell eine Quantennatur der Raumzeit testen könnte. Im zweiten Teil unseres Artikels zur Urknalltheorie beleuchten wir alternative Ansätze zur Dunklen Energie: das Local-Void- und das Timescape-Modell. Außerdem: Teil zwei unserer Praxistipps für die Astrofotografie mit dem Smartphone – Mond und Planeten im Fokus, die Ordnung im Chaos des Dreikörperproblems und woher stammen erdnahe Asteroiden?
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