Gestern noch liebes Kind, heute übellauniger Teenager: Erwachsen werden ist nicht leicht. Kein Wunder, kommt es in der Adoleszenz – also dem Alter zwischen 10 und 20 Jahren – doch auch zu einer Reihe tief greifender Umbrüche. Nicht nur körperlich verändern sich Pubertierende dramatisch, sie verhalten sich oft auch flatterhaft, und ihre Stimmung macht unberechenbare Volten. Zwar sind ein gewisses Maß an Gemütsschwankungen und übersteigerte Emotionalität in diesem Alter durchaus normal, doch etwa 10 bis 15 Prozent ­aller Jugendlichen entwickeln psychische Störungen wie Depressionen, Angststörungen oder Schizophrenie …