Ein ideales Mittel zur Messung von kosmischen Magnetfeldern sind linear polarisierte Radiowellen. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) waren die ersten, denen es damit gelang, Magnetfelder in Galaxien zu messen. Bereits im Jahr 1978 wiesen sie polarisierte Radiostrahlung von der An­dro­me­da-Galaxie mit dem Radioteleskop Effelsberg nach (siehe SuW 9/1979, S. 288). Und im Jahr 1989 wurde polarisierte Radiostrahlung von Galaxien dann erstmals mit dem Very Large Array (VLA) bei Socorro, New Mexico, gemessen.