Blick in die Forschung: Kurzberichte: Verdrillte Magnetfeld-Schleife in der Galaxie IC 342
Magnetfelder existieren überall im Universum. Bisher war allerdings wenig darüber bekannt, ob sie bei der Entwicklung von Galaxien eine Rolle spielen. Neue Ergebnisse über IC 342 vom Autor dieses Kurzberichts geben nun Hinweise darauf, dass sie sogar eine wichtige Funktion haben.
Ein ideales Mittel zur Messung von kosmischen Magnetfeldern sind linear polarisierte Radiowellen. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) waren die ersten, denen es damit gelang, Magnetfelder in Galaxien zu messen. Bereits im Jahr 1978 wiesen sie polarisierte Radiostrahlung von der Andromeda-Galaxie mit dem Radioteleskop Effelsberg nach (siehe SuW 9/1979, S. 288). Und im Jahr 1989 wurde polarisierte Radiostrahlung von Galaxien dann erstmals mit dem Very Large Array (VLA) bei Socorro, New Mexico, gemessen.
Sterne und Weltraum – Riesige Schwarze Löcher: Erstes enges Paar entdeckt
Neue Beobachtungen deuten auf zwei supermassereiche Schwarze Löcher hin, die sich in der aktiven Galaxie Markarian 501 eng umkreisen und möglicherweise schon in rund 100 Jahren verschmelzen werden. Unsere Autorin berichtet wie es zu dieser Entdeckung kam und was zu dieser Einschätzung führte. Darüber hinaus stellen wir die Frage, ob die Erde vom Mars aus sichtbar ist, und geben Beobachtungstipps für die seltenen gegenseitigen Bedeckungen der Galileischen Monde Jupiters, die in den kommenden Monaten zu sehen sein werden. Weitere Themen: Der 200. Todestag von Joseph Fraunhofer, sein Leben und Wirken, sowie seinen Einfluss auf die Astronomie. Und, das Observatorium Wettzell, das durch die Beobachtung entfernter Quasare zur höchst präzisen Vermessung unseres Heimatplaneten beiträgt.
Spektrum der Wissenschaft – Kosmisches Rätsel - Galaxien ohne Dunkle Materie
Dunkle Materie gilt als unverzichtbar für die Entstehung von Galaxien – doch inzwischen wurden mehrere Systeme ohne sie entdeckt. Was bedeutet das für die bisherigen Modelle? Der zweite Teil der Serie »Intelligenz aus zwei Welten« widmet sich der Frage, ob wir eigentlich noch verstehen, was wir erforschen, wenn künstliche Intelligenz eingesetzt wird. Passend dazu hinterfragt ein Kommentar kritisch den Umgang mit KI-Tools in der Wissenschaft. Außerdem berichten wir über umstrittene Fossilien aus Gabun und über aktuelle Versuche von Biophysikern, künstliches Leben zu erzeugen.
Sterne und Weltraum – Artemis II: Wie erfolgreich war die Mission zum Mond?
Mit dem Artemis-Programm, das 2022 mit der unbemannten Testmission Artemis I begann, strebt die NASA eine erneute Landung von Menschen auf dem Mond an. Mit der nun bemannten und erfolgreich abgeschlossenen Mondumrundung von Artemis II hat sie einen weiteren Meilenstein erreicht – noch nie waren Menschen weiter ins All vorgedrungen. Wir zeigen die Highlights der Mission und geben einen Ausblick. Weiter berichten wir über die Pläne der ESA bis 2035 ein Interferometer zur Messung von Gravitationswellen im Weltraum zu installieren – LISA, sowie von der darüber hinaus schon geplante Weiterentwicklung LISAmax. In unserem Praxisteil lesen Sie über die in der Amateurszene noch wenig verbreitete Spektroheliografie zur Sonnenbeobachtung und deren Möglichkeiten.
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