Professor Beier, vor rund zweieinhalb Jahren ging das Präventionsprojekt "Dunkelfeld" an den Start. Wie wird das Angebot ange­nommen?
Wir haben weit über 600 Interessenten aus ganz Deutschland, und jeden Monat kommen 15 bis 20 dazu. Innerhalb von zwei Jahren haben wir rund 150 Männern ein Therapieangebot ­gemacht. Mehr als 50 stehen inzwischen auf der Warte­liste. Viele zögern allerdings noch eine Weile, bevor sie sich tatsächlich für eine Therapie entscheiden – vor allem, weil sie davor Angst haben, sozial diskriminiert zu werden, falls ihre Neigung bekannt wird …