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Schizophrenie

Vorboten des Ich-Verlusts

Nervenzellen im Gehirn eines Schizophrenen
Nach der Geburt ihres dritten Kindes konnte die 28-jährige Rachel den Geräuschpegel auf der Entbindungsstation nicht aushalten. Zudem zeigte sie heftigsten Argwohn gegen ihre Schwester. Bald darauf erlitt sie ihren ersten schizophrenen Schub – scheinbar aus heiterem Himmel. Wirklich?

Rachel war ein aufgewecktes Kind gewesen, allerdings tollpatschig und im sozialen Umgang unbeholfen. Sie zog sich schnell zurück und spielte am liebsten allein. Wenn sie malte, überhäufte sie die Bilder mit vielen kleinen Details, ähnlich wie es psychotische Künstler oft tun. Im Teenageralter verstärkten sich einige ihrer Schwierigkeiten. Das Mädchen war nun auffallend lärmempfindlich, konnte etwa die Kühlschrankgeräusche nicht ausblenden, auch nicht den Trittschall von der Nachbarwohnung oder Verkehrslärm. Erst in der Rückschau wurde allerdings klar, dass es sich dabei um Vorboten einer schweren psychischen Erkrankung handelte …
Juli 2011

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Juli 2011

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