Droht Europa ein massiver Arbeitskräftemangel? Welche Folgen könnte der haben? Und was lässt sich dagegen tun? Mit solchen Fragen beschäftigen sich Ökologen normalerweise selten. Es sei denn, die besagten Arbeitskräfte sind mit Flügeln und sechs Beinen ausgerüstet. Im Rahmen eines EU-Projekts namens STEP (Status and Trends of European Pollinators) haben mehr als 120 Biologen aus 17 europäischen Ländern die Probleme von blütenbestäubenden Insekten untersucht. Schließlich sind viele europäische Wild- und Kulturgewächse auf diese fliegenden Dienstleister angewiesen, der boomende Anbau von Raps und anderen Energiepflanzen kurbelt die Nachfrage nach summender Unterstützung sogar immer weiter an. Gleichzeitig aber scheinen die Bestände etlicher Bestäuber deutlich geschrumpft zu sein. Grund genug für die STEP-Mitarbeiter, diese Entwicklungen einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Bilanz nach fünf Jahren Forschungsarbeit fällt durchwachsen aus: Es gibt zwar durchaus gute Nachrichten aus der Bestäuberwelt. Aber auch viele Besorgnis erregende.

Fliegende Leistungsträger

Dabei herrscht in Europa eigentlich kein Mangel an Tieren, die den Pollentransport von einer Blüte zur nächsten übernehmen könnten. Schließlich sind keineswegs nur die bekannten Honigbienen in der Bestäubungsbranche aktiv. Wildbienen und Hummeln leisten dabei tatkräftige und sehr effektive Unterstützung, ein kleinerer Beitrag kommt von Schmetterlingen, Käfern und anderen Insekten.

Varroamilbe im Bienenstock
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So groß dieses fliegende Heer ist, so gewaltige Aufgaben hat es zu erledigen. Ökologen schätzen, dass 78 Prozent der Wildblumen in den gemäßigten Breiten von Tieren bestäubt werden müssen. Und unter den europäischen Nutzpflanzen profitieren sogar 84 Prozent von diesem Service. Ohne Blütenbesucher würden zum Beispiel viele Obst- und Gemüsesorten, aber auch Rapspflanzen schlechtere oder gar keine Erträge liefern. Ein Team um Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Halle hat ausgerechnet, dass die Bestäuber allein für die europäische Nahrungsmittelproduktion eine jährliche Leistung im Wert von 22 Milliarden Euro erbringen.

Die Honigbienen allein aber schaffen das nicht. Daran lassen Thomas Breeze von der University of Reading in Großbritannien und seine Kollegen wenig Zweifel. Die Forscher haben für die Jahre 2005 und 2010 einen Vergleich gezogen: Wie viele Bienenvölker haben die Imker in verschiedenen europäischen Ländern jeweils gehalten? Und wie viele wären nötig gewesen, um sämtliche dort angebauten Nutzpflanzen zu bestäuben? Slowenien und Norwegen stehen demnach hervorragend da, in beiden Ländern schwirrt ein Vielfaches der benötigten Völker durch die Gegend. In mehr als der Hälfte der 41 untersuchten Länder aber sehen die Forscher ein Bestäubungsdefizit. Großbritanniens Honigbienen zum Beispiel können nicht einmal 25 Prozent der benötigten Leistung liefern, in Deutschland sind es zwischen 25 und 50 Prozent. Europas Landwirte können also weder auf Honigbienen noch auf deren wild lebende Kollegen verzichten.

Licht und Schatten

Ob die Tiere diesen kostenlosen Service auch in Zukunft aufrechterhalten können, ist allerdings fraglich. Denn das Heer der Bestäuber schrumpft. So halten die Imker in vielen Teilen Europas immer weniger Honigbienen, haben Forscher um Simon Potts von der University of Reading herausgefunden. Ihren Zahlen zufolge gab es im Mittelmeerraum in den letzten Jahren zwar eine leichte Zunahme der Bienenvölker. In Mitteleuropa aber ist seit 1985 etwa ein Viertel der Völker verloren gegangen, in England im gleichen Zeitraum sogar mehr als die Hälfte. Bienenhaltung ist vielerorts offenbar nicht mehr so populär wie früher. Und auch Krankheiten und Schädlinge wie die berüchtigte Varroamilbe machen den Haustieren unter den Insekten massiv zu schaffen.

Doch auch die wild lebenden Bestäuber haben ihre Probleme. Die intensive Landwirtschaft lässt ihnen nicht nur zu wenige und zu weit verstreute Lebensräume. Sie dezimiert auch das Blütenangebot und bringt Pestizide in die Landschaft, die für Insekten giftig sind. Solche Widrigkeiten haben in den Bestäuber-Populationen schon deutliche Spuren hinterlassen. Luisa Carvalheiro von der University of Leeds und ihre Kollegen haben 30 Millionen Beobachtungsdaten ausgewertet, die Hobbyforscher in den Niederlanden, Großbritannien und Belgien zusammengetragen haben. Vor allem in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg gab es demnach dramatische Einbrüche in den Insektenbeständen. So ist die lokale Hummelvielfalt in den drei Ländern zwischen den 1950er und 1980er Jahren um 30 Prozent zurückgegangen.

Dann aber wurde die Lage etwas besser. Bis 2010 verlor Großbritannien nur noch etwa zehn Prozent seiner Hummelvielfalt, in den Niederlanden und Belgien gab es gar keine weiteren Einbußen. Noch bessere Nachrichten kommen von den Einzelgängern unter den Wildbienen, deren Artenvielfalt in den letzten 20 Jahren in den Niederlanden um sieben, in Großbritannien sogar um zehn Prozent zugenommen hat. In Belgien sind diese Insekten zwar nach wie vor auf dem Rückzug, dafür nehmen dort die Schwebfliegen zu.

Wie diese Aufwärtstrends zu Stande gekommen sind, können die Forscher allerdings noch nicht mit Sicherheit sagen. Eine Möglichkeit wäre, dass die empfindlichsten Bewohner vieler Lebensräume um 1990 schon verschwunden waren. Wenn sich anschließend dort Allerweltsarten breitgemacht haben, würde sich das zwar in steigenden Artenzahlen niederschlagen. Es wäre aber nicht unbedingt ein Indiz dafür, dass sich die Lebensbedingungen für Insekten entscheidend verbessert haben. Dagegen spricht allerdings, dass auch in jüngsten Erhebungen noch reichlich seltene und empfindliche Arten auftauchen. Die Forscher haben daher eine deutlich optimistischere Theorie: Vielleicht schlagen sich die Naturschutzbemühungen der letzten Jahre, der Rückgang der Umweltverschmutzung und die Programme zur Förderung einer naturverträglichen Landwirtschaft schon in einer Erholung der Insektenvielfalt nieder.

Hummeln in Gefahr

Klar ist aber auch, dass die Bestäuber trotz einiger positiver Tendenzen noch weit von ihrer alten Stärke entfernt sind. Das zeigt die erste Rote Liste der europäischen Bienen, die mehr als 40 STEP-Mitarbeiter gemeinsam mit Experten der Weltnaturschutzunion IUCN zusammengestellt haben. Zunächst einmal galt es dabei, überhaupt einen aktuellen Überblick über die vorkommenden Arten zu verschaffen – der letzte stammte immerhin noch aus dem Jahr 1901. Demnach summen heutzutage 1965 Bienenarten durch Europa, die meisten davon im Mittelmeerraum, die wenigsten im Norden des Kontinents.

Sieben dieser Spezies haben die Forscher als vom Aussterben bedroht eingestuft, 46 als stark gefährdet und 24 als gefährdet. Besonders prekär ist die Situation offenbar für Spezialisten, die auf ganz bestimmte Pflanzenarten und Lebensräume angewiesen sind. Zudem scheinen sozial lebende Insekten stärker bedroht zu sein als Einzelgänger. Über die Staaten bildenden Hummeln zum Beispiel hatten die Forscher genügend Daten, um Rückschlüsse auf längerfristige Bestandstrends zu ziehen. Von den 69 europäischen Hummelarten gehen demnach 31 zurück.

Einen Grund dafür sehen Experten in der Intensivierung der Landwirtschaft. Wichtige Lebensräume wie Heuwiesen und naturnahe Weiden sind in vielen Regionen selten geworden und liegen aus Hummelsicht zu weit verstreut in der Landschaft. Zudem wird heute deutlich weniger Rotklee als Viehfutter und zur Bodenverbesserung angebaut als früher. Gerade solche Felder mit ihren attraktiven rosa Blüten und dem reichen Angebot an Nektar und Pollen aber sind traditionell besonders beliebte Hummelrestaurants.

Zu deren besonders eifrigen Besuchern gehörte zum Beispiel die Cullumanus-Hummel Bombus cullumanus. Doch diese Vorliebe hat ihr nicht gutgetan. In den letzten zehn Jahren sind die Bestände der früher recht weit verbreiteten Art um mehr als 80 Prozent geschrumpft. Mittlerweile kommt sie nur in ein paar letzten Refugien wie den Pyrenäen und dem Zentralmassiv vor und gilt als vom Aussterben bedroht.

Bestäuber im Raps
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Ein Rapsfeld bietet Bienen (hier gezeigt) und Hummeln zwar Nahrung im Überfluss, dies aber nur für wenige Wochen. Jede Bestäuberart kommt damit unterschiedlich gut zurecht, vermuten Forscher: Einzelgängerische Bienen, die sich während der Rapsblüte fortpflanzen, profitieren; Hummeln dagegen kaum. Sie brauchen ein längerfristiges Blütenangebot von Frühling bis Herbst. Und je verbreiteter die gelben Blütenteppiche, umso weniger Hummeln fliegen in anderen Lebensräumen – fatal für Wildpflanzen wie die hauptsächlich von Hummeln bestäubte Echte Schlüsselblume, die auf trockenen Wiesen und Halbtrockenrasen wächst und zur gleichen Zeit blüht wie der Raps.

"Wir sind sehr besorgt über diese Ergebnisse", sagt Ana Nieto von der IUCN. "Ein so hoher Anteil an gefährdeten Hummeln kann ernste Folgen für unsere Nahrungsmittelproduktion haben." Schließlich sind diese Insekten wichtige Bestäuber für etliche Nutzpflanzen wie Tomaten, Paprika und Raps.

Die Folgen des Rapsbooms

Dabei sind ihre Leistungen gefragter denn je. Denn durch den boomenden Anbau von Energiepflanzen wie Raps und Sonnenblumen ist der Bestäubungsbedarf in Europa zwischen 2005 und 2010 um fast das Fünffache gestiegen. Und ein Ende dieses Trends ist nicht in Sicht.

Das könnte für die Insekten eigentlich eine gute Nachricht sein. Schließlich bietet so ein Rapsfeld Nektar und Pollen im Überfluss – allerdings nur für wenige Wochen. Den Einfluss dieser kurzlebigen Schlaraffenländer haben Ingolf Steffan-Dewenter und seine Kollegen von der Universität Würzburg in verschiedenen Regionen Frankens analysiert. Ein hoher Rapsanteil in der Landschaft kann sich demnach je nach Lebensstil der Insekten unterschiedlich auswirken. Zu den Gewinnern gehören offenbar einzelgängerische Bienen, die sich während der Rapsblüte fortpflanzen. Bei solchen Arten führte ein starker Anbau dieser Ölfrucht im folgenden Jahr zu höheren Bestandsdichten. Bei Hummeln fand sich dagegen kein positiver Effekt – wahrscheinlich, weil diese sozialen Insekten zusätzlich Wildpflanzen und ein längerfristiges Blütenangebot von Frühling bis Herbst brauchen.

Mehr Rapsfelder bei gleich bleibenden Hummelzahlen aber bedeuten für die Pflanzen auch mehr Konkurrenz um die begehrten Bestäuber. Die Würzburger Forscher sind da auf eine Art Verdünnungseffekt gestoßen: Je stärker die gelben Blütenteppiche in einer Landschaft dominieren, umso weniger Hummeln entfallen sowohl auf das einzelne Feld als auch auf die Lebensräume nebenan. Für etliche Wildpflanzen kann das fatal sein. Denn der besonders attraktive Raps scheint zahlreiche Bestäuber von ihnen wegzulocken. Das Nachsehen hat zum Beispiel die hauptsächlich von Hummeln bestäubte Echte Schlüsselblume, die auf trockenen Wiesen und Halbtrockenrasen wächst und zur gleichen Zeit blüht wie der Raps. Wenn in einem Kilometer Umkreis der Anteil der Rapsfelder von null auf 15 Prozent steigt, bildeten diese geschützten Pflanzen 20 Prozent weniger Samen.

Hilfe für Bestäuber

Daraus kann es nach Ansicht der Forscher nur eine Konsequenz geben: Um mit der Zunahme der zu bestäubenden Kulturpflanzen einigermaßen mithalten zu können, brauchen die Insekten Unterstützung. Das wird zwar nichts am Lockruf des Rapses ändern. Doch je größer und vielfältiger die Bestände der Blütenbesucher sind, umso eher reichen deren Kapazitäten auch für die Wildpflanzen.

Wie aber sieht ein wirksames Förderprogramm für Bestäuber aus? Einigen Arten kann man zum Beispiel mit künstlichen Nisthilfen unter die Flügel greifen. Vor allem aber sind vielfältige Landschaften gefragt, in denen die Tiere ein reiches Blütenangebot und sichere Nistplätze finden. Dabei kann es sich um Schutzgebiete handeln, die gute Lebensräume bieten. Dort kann sich eine artenreiche und vielköpfige Bestäubergemeinschaft ansiedeln, von der auch die angrenzende Agrarlandschaft profitiert. Diesen Nutzen haben Ökologen inzwischen in einigen Studien nachgewiesen: Je weiter entfernt die Felder von solchen Refugien liegen, umso weniger Blütenbesucher finden sich dort ein, umso weniger stabil ist deren Service und umso schlechter fällt die Ernte aus.

Doch auch außerhalb von Schutzgebieten lässt sich die Insektenvielfalt fördern – zum Beispiel mit blütenreichen Säumen entlang der Felder. Wichtig ist dabei, dass die jeweilige Landschaft nicht nur im Frühling, sondern während der gesamten Saison gute Nektar- und Pollenquellen bietet. Die Bestände vieler Hummeln scheinen zum Beispiel unter einem Mangel an spät blühenden Pflanzen zu leiden. Da kann schon ein bisschen zusätzlicher Rotklee viel bewirken, haben Maj Rundlöf von der Universität im schwedischen Lund und ihre Kollegen gezeigt. In Landschaften mit Kleefeldern fanden die Forscher fünfmal mehr Hummelköniginnen und 70 Prozent mehr Männchen als in zum Vergleich getesteten Kontrollgebieten – und das, obwohl die rot blühenden Hummelparadiese nicht einmal 0,2 Prozent der Fläche ausmachten. Ein ausgewogener Mix aus früh und spät blühenden Pflanzen kann die Bestände also deutlich stärken.

Fit für den Klimawandel?

Das ist besonders wichtig, weil die Bestäuber in Zukunft wohl vor neuen schwierigen Herausforderungen stehen werden. Denn der Klimawandel dürfte auch an der Insektenwelt nicht spurlos vorübergehen. Oliver Schweiger vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Halle und seine Kollegen haben die Vorkommen von mehr als 1000 Arten von europäischen Schmetterlingen, Schwebfliegen, Hummeln und einzelgängerischen Bienen in einem groben Raster von 50 mal 50 Kilometern erfasst. Dann haben sie analysiert, ob die Verbreitung der einzelnen Arten mit dem Klima oder den Bodenverhältnissen, mit der Art der Landnutzung oder dem Einsatz von Dünger und Pestiziden zusammenhängt. Demnach ist das Klima der wichtigste Faktor, der großflächig das Vorkommen von Bestäubern bestimmt. Und sein Einfluss dürfte in Zukunft weiter wachsen.

Für Hummeln ist das nicht unbedingt eine gute Nachricht. Gemeinsam mit belgischen Kollegen haben die UFZ-Forscher die Verbreitung der 69 europäischen Arten erfasst und daraus auf deren klimatische Ansprüche geschlossen. Mit Computermodellen haben sie dann analysiert, wo die einzelnen Spezies in Zukunft geeignete Lebensräume finden könnten. Dabei haben sie drei verschiedene Szenarien durchgespielt. In einem stieg die Temperatur bis zum Jahr 2100 um 3 Grad Celsius an, beim nächsten um 4,7 Grad und beim letzten um 5,8 Grad.

Den Ergebnissen zufolge werden elf Arten ihre heutigen Vorkommen wohl auch in Zukunft halten können. Vier oder fünf haben sogar die Chance, ihr Verbreitungsgebiet auszudehnen. Zu diesen potenziellen Gewinnern gehört zum Beispiel die Ungarische Hummel Bombus haematurus, deren Verbreitungsgebiet derzeit von Griechenland und der Türkei bis nach Serbien, Ungarn und Österreich reicht. Sie scheint sich schon heute nach Nordwesten auszubreiten und könnte durchaus auch Deutschland und die Schweiz erreichen.

Die große Mehrheit der Hummeln aber wird in einer wärmeren Welt wohl nicht so gut zurechtkommen. Bei bis zu 52 Arten zeigen die Modelle bis zum Jahr 2100 ein schrumpfendes Verbreitungsgebiet. Im extremsten Szenario mit dem größten Temperaturanstieg würde für 22 Arten fast gar kein geeigneter Lebensraum mehr übrig bleiben. Schlecht sieht es zum Beispiel für Europas zweitgrößte Hummel Bombus hyperboreus aus, die nur in der skandinavischen Tundra und im hohen Norden Russlands lebt und heute schon als gefährdet auf der Roten Liste der IUCN steht. Ihr Verbreitungsgebiet und ihre Bestandsgröße dürften mit steigenden Temperaturen erheblich schrumpfen.

Doch selbst die häufigsten und am weitesten verbreiteten Hummeln werden in Schwierigkeiten kommen, befürchten die Forscher. Bei allen drei Szenarien berechneten die Computer für die meisten untersuchten Gebiete bis zum Jahr 2100 einen drastischen Rückgang der Artenvielfalt zwischen 42 und 88 Prozent. Nur ein paar Gebiete im Norden und in den Gebirgsregionen Europas werden demnach einen guten Teil ihrer Hummelgemeinschaften halten können. Keine guten Aussichten für Vegetation und Landwirtschaft.