Kinder, die zu Hause hohen Katzen-Allergiestoffen ausgesetzt sind, können eine modifizierte Immunantwort entwickeln, ohne an Asthma zu erkranken. In der nun veröffentlichten Studie ermittelten amerikanische Wissenschaftler von der University of Virginia, welche Antikörper 226 Kinder im Alter von 12-14 Jahren bildeten, wenn sie mit Katzen- und Milben-Allergenen in Berührung kamen. Diese Daten setzten sie mit Anzeichen für eine Asthma-Erkrankung sowie den Allergen-Konzentrationen im Hausstaub in Beziehung. Die Ergebnisse liefern neue Einblicke, welche Bedeutung der häuslichen Umgebung bei der Zunahme von Asthma zukommt. Thomas Platts-Mills von der Arbeitsgruppe interpretiert die modifizierte Immunantwort als Toleranzform, die möglicherweise das richtige Ziel einer Immuntherapie darstellt. Dennoch bleibt bei einigen Kindern der Kontakt mit Katzen-Allergiestoffen der höchste einzelne Risikofaktor für Asthma.