Bei einer Studie an 50 finnischen Familien mit mehreren Migräne-Patienten spürten Aarno Palotie von der University of California in Los Angeles Hinweise auf, dass die Krankheit womöglich erblich ist. Die Forscher stellten fest, dass 30 Prozent der Betroffenen in der q23-Region auf dem langen Arm von Chromosom 4 bestimmte genetische Merkmale aufweisen. Sie hoffen nun, mit weiteren Untersuchungen das dort versteckte Gen zutage zu fördern, welches die Menschen für die peinigenden Kopfschmerzen mit Aura anfällig macht. In Deutschland leiden über acht Millionen Menschen an Migräne.