Mit dem Weltraumprogramm New Frontiers hat sich die Raumfahrtbehörde NASA die weitere Erforschung des Sonnensystems zum Ziel gesetzt. Im Rahmen des Projekts ist New Horizons im Januar 2006 als erste Raumsonde ins All gestartet. Nach einer Flugzeit von mehr als neun Jahren wird sie im Juli 2015 den Zwergplaneten Pluto erreichen. Während ihres Vorbeiflugs sollen er und seine Monde untersucht werden. Dabei wird sie dem Körper so nahe kommen, wie keine Sonde zuvor.

Aufnahme von Neptun und Triton
© NASA / JHUAPL / SwRI
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Aus einem Abstand von rund 3960 Millionen Kilometern machte die Raumsonde New Horizons am 10. Juli 2014 diese Aufnahme von Neptun und seinem Mond Triton.

Auf ihrer Reise zu den Außenbereichen des Sonnensystems passierte sie am 25. August 2014 die Umlaufbahn von Neptun. Dabei betrug ihr Abstand zu dem Planeten allerdings rund 27 Astronomische Einheiten. Interessanterweise fällt das Datum auf das 25. Jubiläum des Vorbeiflugs der Raumsonde Voyager 2 an Neptun, während dem sie ihn und seinen Mond Triton untersuchte.

Einige Forscher erwarten, dass Pluto ähnlich aufgebaut sein könnte wie der von Eislandschaften geprägte Triton. Das wird sich jedoch erst herausstellen, wenn New Horizons ihre restlichen rund 384 Millionen Kilometer zurückgelegt haben wird. Die Geschwindigkeit der Raumsonde relativ zur Sonne beträgt zur Zeit rund 14,7 Kilometer pro Sekunde.