Zwar gab es im Jahr 2001 in Deutschland im Vergleich zu den beiden Vorjahren wieder häufiger hohe Ozonwerte über 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Der Trend der letzten zehn Jahre bleibt jedoch ungebrochen: Die Spitzenkonzentrationen des gesundheitsschädlichen Sommersmogs gehen zurück. Das zeigen auch die Ergebnisse der Studie "Ozonsituation 2001 in der Bundesrepublik Deutschland" des Umweltbundesamtes, die nun als 19-seitiger Bericht im Internet herunter geladen werden können.

Dokumentiert sind die Ozondaten der Monate April bis August des laufenden Jahres. Nach der gültigen EU-Ozon-Richtlinie sind die Überschreitungen der Schwellenwerte von 180 beziehungsweise 360 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft als Stundenwerte auszuweisen. Laut dem Bericht wurde in Deutschland der Wert von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter an 205 der 362 Messstellen überschritten. Dass Ozonspitzenwerte über 240 Mikrogramm pro Kubikmeter während der Sommersmog-Episoden im Jahr 2001 häufiger als in den Vorjahren auftraten, war in ersten Linie Folge der für die Ozonbildung günstigeren meteorologischen Bedingungen im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren.