Ursprünglich war eine Serie mit fünfzig Folgen geplant – für das Jahr 1961 ein sehr ambitioniertes Unterfangen. Die Handlung spielte zehn Jahre in der Zukunft, Perry Rhodan und seine Astronautenkollegen entdecken bei der ersten Mondlandung ein gestrandetes Raumschiff einer außerirdischen, menschenähnlichen Rasse, der Arkoniden. Nach der Rückkehr zur Erde, die am Rand des dritten Weltkriegs steht, gelingt Rhodan mit einigem Pokern und der fortgeschrittenen Arkonidentechnologie als As im Ärmel die Einigung der Menschheit.

Jetzt, fast fünfzig Jahre später, schlägt sich der unsterblich gewordene Rhodan im 50. Jahrhundert mit unvorstellbaren Superintelligenzen am Rand des Universums herum. Kurzum: Er dringt in Bereiche vor, wo noch keine SF-Serie zuvor war. Band 2400 markiert nun den Beginn eines neuen Handlungszyklus’ – und damit eine ideale Gelegenheit zum Einstieg ins aktuelle „Perryversum“. Wer die Wartezeit auf das nächste Heft verkürzen will, kann sich mit den noblen Hardover-Sammelbänden im mit silbernem Einband und Hologrammcover behelfen oder mit den bei Heyne erscheinenden Taschenbuch-Minizyklen.

Gute Unterhaltung!

Robert Vogel / Dre.