Das Ende der Cassini-Mission kam um 13:55:46 Uhr MESZ mit dem Abreißen der Funkverbindung. Damit hielt die Raumsonde sogar 40 Sekunden länger in der Atmosphäre durch, als es die Missionskontrolleure erwartet hatten. Und dies, obwohl Cassini zuletzt mit rund 100 000 Kilometern pro Stunde durch die Atmosphäre pflügte. In den letzten Minuten der Mission war das Massenspektrometer INMS aktiv und analysierte im Dauerbetrieb die Zusammensetzung der Atmosphäre. Dabei wurden die Daten quasi live zur Erde mit nur wenigen Sekunden Verspätung übertragen.

Das Funksignal von Cassini bricht ab
© NASA TV
(Ausschnitt)
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In dieser Bilderserie ist in der Mitte die von Cassini übermittelte Trägerwelle dargestellt, die über zwei unterschiedliche Antennen aufgefangen wurde. Sie ragt deutlich über den Rauschuntergrund hinaus. Von oben nach unten ist zu sehen, wie das Signal immer schwächer wird, bis es schließlich für immer abbricht.

Die letzten Bilder dagegen nahm Cassini schon rund zwölf Stunden vor dem Einschlag auf Saturn auf. Sie erreichten die Erde am frühen Morgen des 15. September 2017. Unter den Aufnahmen befand sich eine Bilderserie, die den hinter dem Horizont von Saturn untergehenden Mond Enceladus zeigte, und Detailbilder der Region, in welcher die Sonde in die Atmosphäre eintrat.