Wissenschaftler der University of California machen die Kopie eines Gens für das Schicksal eines Kindes verantwortlich, als Zwitter zur Welt zu kommen. Ein Duplikat des Geschlechts-bestimmenden Gens WNT-4 auf dem selben Chromosom bewirkt demnach, dass ein männlicher Embryo die Merkmale beider Geschlechter ausbildet, also sowohl Hoden als auch Eierstöcke. Einmal der Ursache auf die Spur gekommen, hoffen die Forscher, nun Tests zur Früherkennung von Hermaphrodismus und vielleicht sogar pränatale Behandlungsmethoden entwickeln zu können.