Gravierende geschichtliche Einschnitte haben in der Regel nicht einen einzigen Auslöser, sondern sind das Ergebnis vieler Entwicklungen, deren Zeitlinien sich in einem Punkt überschnitten haben. Bis heute suchen die Menschen nach einfacheren Zusammenhängen und formulieren den Beginn eines völlig Neuen häufig in Form von Mythen. Am Anfang der Gründung des römischen Weltreichs stand demnach der Bruderzwist zwischen Romulus und Remus; das deutsche Kaiserreich wurzelte angeblich im germanischen Aufstand gegen Rom unter Hermann dem Cherusker. Solche Gründungsmythen können historisch richtige Elemente enthalten, aber die Gesamtkomposition der Geschichtsdarstellung ist eine rein literarische Form.

Mit der Geschichte Israels verhält es sich ähnlich. Dem Alten Testament zufolge hatte sich das Volk Israel in Ägypten entwickelt, floh aus der Knechtschaft des Pharaos, murrte aber immer wieder über die Verhältnisse während der Wüstenwanderung und musste zur Strafe 40 Jahre durch die Wüste streifen, bis Gott es ihm endlich erlaubte, in das Gelobte Land einzuziehen. Dort eroberte es zunächst das stark befestigte Jericho, dann alle anderen Teile der südlichen Levante. Seit Langem ist klar, dass es für diesen Gründungsmythos keine zuverlässigen historischen Grundlagen gibt, weder für die Knechtschaft in Ägypten noch für die Flucht und die anschließende "Landnahme".

Insbesondere wurden die alttestamentlichen Texte erst Jahrhunderte nach dem Entstehen des Volkes Israel verfasst, dessen Anfänge Forscher im 13. Jahrhundert v. Chr. ansiedeln. Die Bibel liefert also keine Augenzeugenberichte, sondern ihrerseits Deutungen der Frühgeschichte. Die Suche nach Querbezügen in den Überlieferungen der Nachbarvölker verlief ergebnislos. Zwar sind zahlreiche ägyptische Quellen aus der entsprechenden Epoche erhalten, sie erwähnen aber weder ein Volk Israel noch Joseph oder Moses. Zumindest Joseph soll den Rang eines hohen ägyptischen Beamten innegehabt haben, Moses wuchs der biblischen Überlieferung nach am Königshof auf. Auch die Archäologie hilft hier nicht weiter und liefert keine Belege. Zumindest sollte sich eine kriegerische Landnahme in den Fundstätten der Levante widerspiegeln. Aber Jericho, um nur ein markantes Beispiel zu nennen, war zwar seit frühster Zeit besiedelt, jedoch gerade um 1200 v. Chr. unbewohnt.

Dass die Schilderungen nur Mythos sind, verdeutlicht letztlich auch eine einfache Überlegung: Ein derart großes Volk – nach Numeri 2, 32 immerhin 603 550 Israeliten, nach Numeri 3, 39 weitere 22 000 Leviten – hätte keine 40 Jahre irgendwo in der Wüste zwischen den heutigen Staaten Ägypten und Israel überlebt. Bibelexegeten, Historiker, Archäologen und Naturwissenschaftler zeichnen inzwischen ein komplexeres Bild der Ereignisse. Auch wenn es noch ein Puzzle ist, in dem etliche Teile fehlen, dürfte es der historischen Wirklichkeit weit näher kommen als der biblische Geschichtsmythos.

Erste Nennung
© Deutsche Bibelgesellschaft; mit frdl. Gen. von Wolfgang Zwickel
(Ausschnitt)
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Gut drei Meter hoch ist die Granitstele, die Pharao Merenptah um 1200 v. Chr. in Theben-West aufstellen ließ. Insbesondere preist die Inschrift zahlreiche Siege des Herrschers, darunter einen Feldzug nach Palästina. Unter anderem heißt es dort: "Israel liegt brach und hat kein Saatkorn." Es ist eine der frühesten Nennungen Israels (siehe Ausschnitt).

Im 2. Jahrtausend v. Chr. dehnte Ägypten sein Territorium auf Palästina und Syrien aus. Das Gebiet war seit jeher ein Transitland zwischen Ägypten, Mesopotamien und Kleinasien. Wer es kontrollierte, profitierte vom Handel! Und dank der ägyptischen Aufsicht waren die Wege auch weitgehend sicher, so dass der Warenaustausch in der Regel gut funktionierte. Stadtstaaten in Palästina beherrschten jeweils Gebiete von fünf bis zehn Kilometer Radius. Ägypten installierte zwar Beamte, um seine Interessen zu wahren, beließ den Stadtfürsten aber erhebliche Eigenständigkeit. Im Ergebnis sorgte das Pharaonenreich so für Stabilität in der Region.

Die Verhältnisse änderten sich, als die Hethiter in Nordsyrien eindrangen, um dort den Fernhandel zu kontrollieren. Infolge der kriegerischen Auseinandersetzungen gingen die Transporte jedoch zurück, weil die Händler das Risiko scheuten, zwischen die Fronten zu geraten und ihre Waren zu verlieren. Da die Stadtstaaten wesentliche Einnahmen durch den internationalen Handel erzielten, schmälerte dies ihre Wirtschaftskraft erheblich.

Neben Bauern, Handwerkern und der politischen Elite in den Siedlungen lebten in der Levante auch Nichtsesshafte. Zu ihnen gehörten Händler und Handwerker, Nomadenhirten mit Schafen und Ziegen, Söldner und andere mehr. Ihre Zahl stieg an, als die Städte immer weniger Möglichkeiten boten, den Lebensunterhalt zu verdienen. Weil aber auch die Einnahmequellen außerhalb begrenzt waren, verlegten sich etliche Nichtsesshafte auf die Räuberei. Ägyptische, hethitische und mesopotamische Texte des 2. Jahrtausends v. Chr. nennen solche Banden "Habiru". Dieses gesellschaftliche Phänomen war in der gesamten damaligen Welt des Orients verbreitet. Der Begriff meint somit ursprünglich eine soziale Gruppe, keine ethnische. Der Name "Hebräer", der übrigens in der Bibel nur selten gebraucht wird, leitet sich von dieser Bezeichnung ab.

Exodus verkehrt

Ägypten gelang es immer weniger, die Handelswege in seinem Einflussgebiet zu sichern. Damit aber sanken die Einnahmen der urbanen Zentren, was den Habiru weiteren Zulauf brachte. Irgendwann waren diese Gruppen so stark, dass sie selbst Städte bedrohen konnten, was die Abwärtsspirale anheizte. Hinzu kam eine dramatische Trockenheit im gesamten östlichen Mittelmeerraum. Bohrkerne aus dem Toten Meer zeigen, dass in keiner Epoche der letzten 10 000 Jahre dessen Wasserstand so rapide sank wie im 13. Jahrhundert v. Chr. Mehrere antike Texte aus der Umgebung bestätigen diese Ergebnisse. Ernten reichten nicht mehr, und Mittelmeeranrainer aus den heutigen Ländern Griechenland und Türkei verlegten sich auf Piraterie, was den Gesamttrend ebenfalls beschleunigte; in ägyptischen Annalen tauchen sie als "Seevölker" auf.

Späte Bronzezeit
© Spektrum der Wissenschaft / Emde-Grafik, nach: Wolfgang Zwickel
(Ausschnitt)
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In der späten Bronzezeit war das Bergland Palästinas nur dünn besiedelt. Doch Trockenheit, räuberische Überfälle und anderes mehr vertrieben die Menschen aus den Küstenstädten, worauf viele ihr Heil in den höher gelegenen, eigentlich kargen Gebieten suchten.

Doch für die Bewohner Palästinas gab es eine Alternative: die Auswanderung, sei es ins Ausland oder in das noch unbesiedelte Bergland. Ägypten brauchte Handwerker und Fachkräfte, vor allem für die riesigen Palastbauten in der Ramsesstadt im Nildelta, die Ramses II. (1279–1213 v. Chr.) zur neuen Hauptstadt erwählte; ihre Erwähnung in der Bibel im Kontext des Exodus bildet einen wesentlichen Ankerpunkt für die Datierung der alttestamentlichen Schilderung. Von der Trockenheit war das Nilreich verschont geblieben, denn seine Landwirtschaft hing nicht von den Niederschlägen im Mittelmeerraum ab, sondern von denen in Zentralafrika. Die jährlichen Nilüberschwemmungen bewässerten die Felder entlang des Flusses. Ägyptische Quellen dieser Zeit zeigen einen starken Zuwachs an semitischen Personennamen. Hierbei handelt es sich eindeutig um Einwanderer aus Syrien und Palästina. Archäologisch wurden für diese Epoche Bestattungen nachgewiesen, wie sie in der Levante üblich waren. Und auch das Alte Testament erwähnt, dass sich Menschen aus Palästina am Bau der neuen Hauptstadt Ramsesstadt beteiligten (2. Mose 2, 11).

Weitere Migrationsziele waren die Steppen im Süden des Landes (Negeb) und das palästinische Bergland. Dieses blieb während der Spätbronzezeit (1550–1150 v. Chr.) nahezu unbesiedelt. Ausgrabungen und Oberflächenuntersuchungen bestätigen zum Beispiel, dass im zentralen Gebiet nur die Städte Sichem und Jerusalem mit vielleicht jeweils 600 Einwohnern existierten, dazu fünf Weiler, bestehend aus einer Hand voll Bauernhöfe. Der Grund ist offensichtlich: Das Bergland lag abseits der Fernverbindungen und war daher unattraktiv, solange der Handel eine Rolle spielte. Aber nun fanden Siedler dort gutes Land für das Kleinvieh, denn in den Höhenlagen regnete es auch mehr als in den Ebenen, so dass es genug Nahrung für Schafe und Ziegen gab. Wurden in einem zweiten Schritt Büsche gerodet, gewann man auch noch Ackerland. Vermutlich wohnten die Klimaflüchtlinge zuerst in Zelten, errichteten dann feste Gebäude, legten Zisternen an und Speichergruben für das Getreide.

Wurzeln im Feindesland

2001 untersuchte der Ägyptologe und Alttestamentler Manfred Görg in den Depots des Ägyptischen Museums in Berlin eine Inschrift und rekonstruierte einen stark beschädigten Namen als "Israel". Wegen der Schreibweise und aus historischen Gründen könnte die Inschrift aus der Zeit um 1300 v. Chr. stammen. Rund 100 Jahre jünger ist eine Stele des Pharaos Merenptah, heute im Ägyptischen Museum in Kairo. Sie vermerkt nach langen Ausführungen über dessen Kriege gegen Libyen einen Feldzug nach Palästina. Dort heißt es: "Israel liegt brach und hat kein Saatkorn." Dies ist sicherlich in dem Sinn zu verstehen, dass es von Hungersnöten betroffen war. Laut den meisten Forschern waren mit diesem Gebiet die neuen Siedlungen im Bergland gemeint. Nach heutigem Wissensstand entstanden dort zwischen 1300 und 1000 v. Chr. rund 300 kleine Siedlungen mit jeweils maximal 100 Einwohnern.

11. Jahrhundert v. Chr.
© Spektrum der Wissenschaft / Emde-Grafik, nach: Wolfgang Zwickel
(Ausschnitt)
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Im 11. Jahrhundert v. Chr. war Palästina in Einflussgebiete aufgeteilt. So beherrschten israelitische Stämme, Juda und Jerusalem Gebiete beiderseits des Jordan, Seevölker und Phönizier die Küste. Die Darstellung ist vereinfacht: Scharfe Grenzen lassen sich nicht ziehen, auch gab es eigenständige Übergangszonen.

Damit ergibt sich ein Gesamtbild der Entwicklung des frühen Israel, das in Ansätzen bereits 1939 der deutsche Alttestamentler und Historiker Albrecht Alt entworfen hat und das ab den späten 1980er Jahren vor allem von dem israelischen Archäologen Israel Finkelstein mit archäologischen Fakten untermauert wurde. Es gilt heute mit kleinen Modifikationen als Basis für die weitere Forschung. Demnach wanderte das frühe Volk Israel nicht aus Ägypten ein, sondern wurzelte in den kanaanäischen Stadtstaaten; das Gleiche galt für die Bewohner der späteren Nachbarstaaten Juda, Edom, Moab und Ammon sowie für die Aramäer. All diese Stammesgesellschaften entwickelten sich zum größten Teil aus der erodierenden Kultur der Spätbronzezeit.

Doch auch die "Seevölker" waren auf der Suche nach neuem Land. Zunächst überfielen sie die unter der Hungersnot darbenden Orte der östlichen Mittelmeerküste, dann drangen sie plündernd Richtung Nildelta vor und lieferten sich 1187 v. Chr. eine Schlacht mit den Truppen Ramses' III. Dieser besiegte die Angreifer. Eine Gruppe nahm nun einen Küstenstreifen in Beschlag, der etwa zwischen den heutigen Städten Tel Aviv und Haifa zu suchen ist. Weiter nördlich, an der Küste des heutigen Libanon und Syriens, ließen sich andere, die nun als Phönizier bezeichnet wurden, in den dortigen Stadtstaaten nieder und wurden bald zur erfolgreichsten Seehandelskultur des 1. Jahrtausends v. Chr. An der südlichen levantinischen Küste aber siedelte Ramses III. die Gruppe der Philister an – als Söldner sollten sie künftig ägyptisches Gebiet sichern. Der Pakt währte jedoch nicht lange. Um 1150 v. Chr. vertrieben die Philister ihre Herren, eroberten benachbarte Landstriche und gründeten die philistäische Pentapolis: den Städtebund von Gaza, Aschdod, Aschkelon, Gat und Ekron. Weil die wichtigste Nord-Süd-Verbindung durch dessen Hoheitsgebiet verlief, kam der internationale Handel in Richtung Ägypten rasch zum Erliegen. Und es dauerte rund 200 Jahre, bis ein Pharao wieder auf dem Gebiet Palästinas aktiv werden sollte.

Gemeinsamkeit macht stark

Im Bergland festigten sich allmählich die Strukturen, ein regionaler Handel entstand. Ortschaften verbündeten sich in Krisenzeiten, schlossen sich zu Klans zusammen, mehrere Klans wiederum zu Stämmen. Denn gemeinsam konnte man die Habiru bekämpfen, die Ansprüche der verbliebenen kanaanäischen Städte abwehren und auch einer neuen Gefahr Herr werden: nomadischer Beduinen, die mit ihren Kamelen seit Langem schon am Rand des Kulturlandes lebten. Vermutlich ab dem 11. Jahrhundert verfügten sie über Sättel, die freihändiges Reiten und damit den Kampf vom Kamelrücken aus ermöglichten; entsprechende Abbildungen stammen zwar aus dem 9. Jahrhundert v. Chr., doch dürfte es gewiss gedauert haben, bis man diese Entwicklung in den Schriftkulturen wahrnahm. Eine Erinnerungsspur dieser Auseinandersetzungen findet sich im Alten Testament: Im biblischen Buch der Richter bekämpft der von Gott berufene Gideon erfolgreich den Beduinenstamm der Midianiter, die hier als Erzfeinde Israels dargestellt werden.

Die Gruppierungen, die sich im Lauf der Zeit formierten, bildeten die Grundlage für die zwölf Stämme Israels (zu denen dann auch Juda zählte) – die Zahl hatte religiös-­kultische Bedeutung. Im Alten Testament werden sie alle auf die Söhne Jakobs zurückgeführt, der wiederum den Ehrennamen Israel erhielt (1. Mose 32, 29). Mittels einer Familiengeschichte versucht das Alte Testament – wie bei einem Mythos – die Ursprünge Israels verständlich zu machen. Tatsächlich entstand das neue Volk allmählich aus den Siedlern im Bergland und den Bewohnern der verbliebenen kanaanäischen Städte in den Ebenen.

Aber es gab durchaus auch Einwanderer, die integriert wurden, genauer gesagt: Heimkehrer! Denn ein Teil der in Notzeiten nach Ägypten ausgewanderten Semiten kehrte zurück, nachdem sich die Verhältnisse in Syrien und Palästina wieder gebessert hatten. Dies geschah gegen den Willen der Ägypter, die billige Arbeitskräfte verloren. Allerdings verfolgte man solche Arbeitsunwilligen offenbar nur halbherzig. Hatten sie erst einmal die Sinaihalbinsel erreicht, konnten sie sich ohnehin leicht verstecken.

Eine solche aus Ägypten entwichene Gruppe dürfte den historischen Kern des Gründungsmythos Israels schlechthin geliefert haben. An den Bitterseen, dem lang gestreckten Becken zwischen dem nördlichen und dem südlichen Teil des Sueskanals, in der Bibel als Schilfmeer bezeichnet, kamen ihnen die ägyptischen Truppen sehr nahe. Aber ein Ostwind hatte das Wasser der ohnehin flachen Seen zurückgetrieben, so dass die Flüchtenden hindurchwaten konnten (2. Mose 14, 21), während ihre Verfolger mit den Streitwägen im Schlick der Seen stecken blieben. So entstand einer der ältesten Texte des Alten Testaments, das so genannte Miriam-Lied: "Singt Jahwe, denn hocherhaben ist er. Ross und Reiter warf er ins Meer!" (2. Mose 15, 21). In der späteren Überlieferung wurden aus dem seichten Gewässer ein Streifen trockener Boden im See und senkrechte, seitlich aufragende Wasserwände (2. Mose 14, 22). Hollywood schließlich dramatisierte dieses Eingreifen Gottes in dem Monumentalfilm "Die zehn Gebote" zu einer Schlucht zwischen viele Meter hohen Wasserwänden, die das mächtige Heer des Pharaos ertränkten.

Im Miriam-Lied findet sich eine der ältesten Erwähnungen des Gottes Jahwe. Obwohl wir aus Texten aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. rund 100 Götter aus dem Raum Syrien und Palästina kennen, findet er sich in keinem davon. Jahwe war nach heutigem Wissen ein Wüstengott, ursprünglich im südlichen Ostjordanland südöstlich des Toten Meeres beheimatet. Ihn verehrten die Nomaden dieser Gegend. Aber auch diese Nomaden konnten angesichts der erwähnten Klimakatastrophe nicht in ihren angestammten Weidegebieten überleben und begaben sich nach Ägypten. Das ist durch entsprechende Texte bezeugt.

Als eine solche Nomadengruppe aus Ägypten floh, erlebte sie die Hilfe Jahwes bei den Bitterseen. Vermutlich wurden diese Menschen in Palästina sesshaft und brachten ihren Gott mit. Das biblische Israel entstand somit als Melange von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Traditionen. Im Lauf von gut 200 Jahren hatte sich die politische Landschaft der südlichen Levante vollständig verändert, und aus einem losen Verbund von Klans wurde unter König David um 1000 v. Chr. ein Machtfaktor in der Region, mit dem man rechnen musste.