Spektrum - Die Woche - 35/2015

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Liebe Leserinnen und Leser,

haben Sie schon einmal Cannabis ausprobiert und beispielsweise einen Joint geraucht? Oder tun Sie dies vielleicht sogar regelmäßig? Und falls ja: Würden Sie dann Ihren Konsum selbst in einer wissenschaftlichen Studie ehrlich angeben? Vor diesen Problemen stehen Mediziner und Hirnforscher momentan, da das Rauschmittel vielerorts noch nicht legal verbraucht werden darf - was die Erforschung der Gebrauchsfolgen erschwert. Doch das könnte sich mit der Legalisierung langsam ändern: "Das Cannabis-Experiment".

Nüchtern grüßt
Daniel Lingenhöhl
lingenhoehl@spektrum.com

Inhalte dieser Ausgabe

Meinung

Geschichten fürs Leben: Zum Tod von Oliver Sacks

Ohne Oliver Sacks wäre die Neurowissenschaft nicht das, was sie heute ist

Ohne Oliver Sacks wäre die Neurowissenschaft nicht das, was sie heute ist. Nun starb der britische Neurologe im Alter von 82 Jahren. Ein Nachruf.

Bild der Woche

Die Hurrikane Kilo, Ignacio, Jimenez im Infraroten

Bilder der Woche

Einzigartige Dreifaltigkeit

Drei Hurrikane gleichzeitig im Pazifik - das gab es noch nie!

Spektrogramme

  • Alle Bäume der Welt gezählt
  • Nur wer jung fernsieht, wird dicker
  • Zu wenig Schlaf macht wirklich krank
  • Vor dem großen Knall
  • Seltenes Perlboot nach Jahrzehnten wiedergefunden

Topthemen

Mann Zorn

Medienpsychologie

Macht Gewalt in Unterhaltungsmedien aggressiv?

Fernsehzuschauer werden oft Zeugen brutaler Verbrechen, Computerspieler schlüpfen in die Rolle von Scharfschützen. Aber denken und handeln sie dadurch auch selbst aggressiver?
Cannabis

Drogenpolitik

Das Cannabis-Experiment

Während Marihuana-Konsum allmählich akzeptabel wird, hinken Forscher hinterher: Abschließende Antworten auf grundlegende Fragen zur Droge stehen aus.
Großstadt

Zukunft der Stadt

Wachsen und Schrumpfen liegen nah beieinander

Während einige deutsche Metropolen aus allen Nähten platzen, schrumpfen viele andere Städte zusammen. Beide Entwicklungen werden uns in Zukunft noch vor Herausforderungen stellen.
Oliver Sacks

Nachruf

Geschichten fürs Leben: Zum Tod von Oliver Sacks

Ohne Oliver Sacks wäre die Neurowissenschaft nicht das, was sie heute ist. Nun starb der britische Neurologe im Alter von 82 Jahren. Ein Nachruf.
Erbgut

Springende Gene

Kreatives Erbgutchaos im Gehirn

Einige DNA-Schnipsel springen als molekulare Parasiten im Genom herum und verbreiten sich scheinbar unkontrolliert - und das beim Mensch vor allem im Gehirn. Was macht das mit uns?

Rezension

  • Die Wissenschaft als Mittfünfzigerin