Spektrum Kompakt - Exoplaneten - Wie die fernen Begleiter entstehen

Cover Spektrum - Die Woche
Alle Vorteile von Spektrum Kompakt auf einen Blick
  • Alles Wichtige zu einem Thema in einem PDF
  • Über 50 Seiten Lesevergnügen
  • Optimiert für Ihr Tablet
  • Hochwertige Bilder & Grafiken
  • Exklusive Übersetzungen aus nature
  • Aktuelle Forschung & Hintergründe

Inhalte dieser Ausgabe

Symbolbild: Wenn sich Sterne Planeten einverleiben, werden sie roter

Die wichtigsten Fakten über Exoplaneten

Immer mehr fremde Welten entdecken Fachleute um ferne Sterne - viele von ihnen ähneln in Masse und Temperatur sogar der Erde. Steht die Entdeckung belebter Exoplaneten bevor?
KELT-9b – eine ferne Gluthölle (künstlerische Darstellung)

Eine ferne Gluthölle – KELT-9b

Wir kennen tausende Exoplaneten, davon hunderte Gasriesen – doch keinen wie ihn: KELT-9b ist der heißeste aller bisher entdeckten Planeten.
Exoplaneten

1000 neue Welten, aber keine zweite Erde

Das Weltraumteleskop Kepler hat die Erwartungen von Wissenschaftlern weit übertroffen. In einem Punkt aber ist es hinter den Hoffnungen zurückgeblieben.
Der Gasriese HAT-P-2 b umläuft seinen Stern einmal alle 5,63 Tage auf einer stark elliptischen Umlaufbahn.

Planet verursacht stellares Herzklopfen

Bislang kannten Astronomen induzierte Helligkeitsschwankungen, stellares Herzklopfen, nur von stark elliptischen Doppelsternsystemen. Nun konnten sie erstmals nachweisen, dass auch ein Planet seinen Stern zum Pulsieren bringen kann.
Künstlerische Drastellung der Supererde GJ 1132b

Erstmals erdähnliche Supererde mit Atmosphäre aufgespürt

Bis zum Nachweis extraterrestrischen Lebens ist es noch weit. Doch wenigstens wissen wir jetzt, dass erdgroße Exoplaneten Gashüllen besitzen können.
Mit dem am Gemini South Telescope montierten Gemini Planet Imager (GPI) wollen Astronomen große Gasplaneten bei anderen Sternen sichtbar machen.

Heiße Jupiter im Visier

Zwei rivalisierende Forscherteams liefern sich einen Wettlauf um erste Bilder von extrasolaren Riesenplaneten.
Kepler 186f - Künstlerische Illustration

Wie sehen die fernen Welten aus?

Erste flüchtige Blicke zeigen den Astronomen, wie Planeten bei anderen Sternen wirklich aussehen. Möglich machen das spektroskopische Analysen ihrer Atmosphäre.
Nicht zu heiß und nicht zu kalt: Vier der Planeten werden von ihrer Sonne just so stark erwärmt, dass es auf ihrer Oberfläche Ozeane geben könnte, wie diese künstlerische Darstellung andeutet.

Sieben Erdgroße Welten

Im Orbit des Sterns TRAPPIST-1 ziehen sieben Felsplaneten ihre Bahnen. Auf vier von ihnen könnte sogar Wasser fließen. Ob es dort auch Leben gibt, ist allerdings fraglich.
Die Planeten von Trappist-1 bilden eine ordentliche Reihe

Warum die Planeten um TRAPPIST-1 in einer Reihe bleiben

Das Planetensystem um TRAPPIST-1 gehört momentan zu den spannendsten Forschungsobjekten im All. Dabei dürfte es eigentlich gar nicht existieren. Was hält es stabil?
Künstlerische Darstellung eines kleinen Planeten

Unser unbekannter Nachbar

Unser nächster Nachbarstern in der Milchstraße, Proxima Centauri, hat einen Planeten. »Proxima b« ist nicht viel größer als die Erde und kreist in der temperierten Zone seines Sterns. Doch ist er auch bewohnbar?
Wüste oder Wasserwelt?

Wie habitabel ist Proxima b?

Unser Wissen über den neu entdeckten Nachbarplaneten Proxima b ist begrenzt. Rechenmodelle zeigen jedoch, dass er durchaus lebensfreundliche Verhältnisse bieten kann. Flüssiges Wasser ist möglich – sofern einige Vorbedingungen erfüllt sind.
Junger Stern HL Tauri mit seiner protoplanetaren Scheibe

Faszinierende Aufnahme einer Staubscheibe um einen jungen Stern

ALMA lieferte das bislang schärfste Bild einer protoplanetaren Scheibe. Die Aufnahme zeigt mehrere kreisförmige Strukturen, die durch substellare Körper erzeugt wurden.
Exoplanet

Abschied von der habitablen Zone

Lange galt die Erde als Musterbeispiel für eine lebensfreundliche Welt. Doch dieses Dogma bröckelt: Mikroben könnten sich auch an völlig andersartigen Orten entwickelt haben.
Erschienen am: 14.08.2017