Spektrum Kompakt - Neolithische Revolution - Vom Jäger und Sammler zum Bauern

Cover Spektrum - Die Woche
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Inhalte dieser Ausgabe

Emmer

Der lange Weg zur Landwirtschaft

Pflanzen zu züchten, galt Forschern lange als Technologiesprung. Sie erachteten die neolithische Lebensweise als Revolution, die von einem einzigen Ursprungsort ausging.
Ausgrabung eines Getreidespeichers

Reiche Ernte ohne Säen

Bevor die Menschen sich durch Ackerbau neue Nahrungsquellen erschlossen, verfeinerten sie die Nutzung der alten - so gut, dass sie eigene Gebäude für die Ernte brauchten.
Getreide

Ackern, ohne satt zu werden

Welche Vorteile die Menschen durch Ackerbau hatten, scheint auf der Hand zu liegen: Die neue Technik machte schneller satt. Stimmt aber nicht, hat ein Forscher nachgerechnet.
Weizenähre

Landwirtschaft machte Menschen erstmals zu Eigentümern

Nicht die Erfindung einer neuen Technologie sorgte für die Verbreitung der Landwirtschaft, sondern die unwahrscheinliche Entdeckung von Privatbesitz.
Schädel der "Frau von Luttra"

Mit dem Sensenmann kam der Sensenmann

Vom Ackerbau profitierten die Menschen zwar im Großen und Ganzen, doch immer wieder raffte es sie reihenweise dahin - das zeigen Bevölkerungsstatistiken aus dem Neolithikum.
Jungsteinzeitliche Kultur

Steinzeit jenseits der Steine

Noch sind Brunnen aus der Jungsteinzeit eine Rarität, doch die bereits entdeckten Exemplare verändern drastisch unseren Blick auf die bandkeramische Kultur.
Kühe als Milchquelle

Die Milchrevolution

Eine einzige genetische Mutation veränderte das Leben der frühen Bauern Europas grundlegend: Sie erlaubte ihnen, Milch zu trinken.
Felsenbein eines menschlichen Schädels

Verträglichkeit für Milchzucker entstand überraschend spät

Die Laktoseverträglichkeit entwickelte sich bei Menschen vermutlich im Zuge von Landwirtschaft und Viehzucht. Das dauerte allerdings überraschend lange.
Typische Bestattung der Schnurkeramikkultur

Europas Genpool mischt sich seit der Steinzeit

DNA-Analysen aus verschiedenen Jahrtausenden belegen ein komplexes Hin und Her europäischer Siedlungsgeschichte - und Brüche, die den Genpool von Bauern und Jägern oft umwälzten.
Skandinavische Forscher präparieren das Skelett eines jungsteinzeitlichen Wildbeuters an einer Ausgrabungsstätte auf Gotland

Südeuropäische Migranten brachten Ackerbau nach Skandinavien

Genetische Tests lassen vermuten: Die ersten Bauern reisten quer durch Europa und verbreiteten dabei das Wissen um die Landwirtschaft.
zwei Schweine

Steinzeitjäger haben Schwein gehabt

Mesolithische Jäger besorgten sich ab und an neumodisch-exotisches Importvieh vom zugezogenen Bauer: Hausschweine. Die traditionelle Lebensart gaben sie deswegen nicht gleich auf.

Stubentiger aus der Steinzeit

In einer neolithischen Siedlung in China kamen Katzengebeine zu Tage. Offenbar wurden Katzen dort früher domestiziert als bisher angenommen.
San auf der Jagd

Das Rätsel der großen Sprachfamilien

Die Klicksprachen der San weichen den Sprachen agrarisch lebender Völker. Ein weltweit gültiges Erklärungsmodell?
Erschienen am: 21.04.2015