Die Maya verwendeten ein Zahlensystem zur Basis...

a) 10
b) 12
c) 16
d) 20
e) 60

Antwort:

Die Maya rechneten mit einem Zahlensystem zur Basis 20.

Erklärung:

Durch Kombination von Punkten, die den Wert eins repräsentieren, und Strichen, die für fünf stehen, schrieben die Mayas die Zahlen eins bis 19.

Anders als Griechen und Römer kannten sie auch ein Zeichen für die Null: eine Art stilisiertes leeres Schneckenhaus. Die 20 stellten sie ebenfalls mit einem eigenen Zeichen dar, das Ähnlichkeiten mit der Hieroglyphe für "Mond" aufweist. Mit der Berechnungsgrundlage 20 ergaben sich in diesem so genannten Vigesimalsystem die Stellenwerte 1, 20, 400, 8000, 160 000, 3 200 000 und so weiter. (Zum Vergleich die ersten Stellenwerte im Dezimalsystem: 1, 10, 100, 1000, 10000, 100 000) Alternativ nutzten die Maya auch so genannte Kopfzeichen, um die Zahlen von null bis 20 darzustellen.

Das Zahlensystem zur Basis 16 – das Hexadezimalsystem – spielt heute vor allem in der Computertechnik eine große Rolle. Eigentlich heißt es Sedezimalsystem abgeleitet von dem lateinischen Wort sedecem (sechzehn). Die Zahlzeichen zwischen zehn und 15 werden dabei durch die ersten sechs Buchstaben des Alphabets dargestellt.

Die Babylonier verwendeten gar ein Sexagesimalsystem – also ein System zur Basis 60. Unsere Kreis- und Zeiteinteilung folgt noch heute diesem System, obwohl sein Ursprung nicht genau bekannt ist. So beschreibt ein Vollkreis 360 Grad und eine Stunde hat 60 Minuten und eine Minute wiederum 60 Sekunden. Die 60 hat den Vorteil, dass sie sehr viele Teiler hat, vielleicht war das einst der Grund ein solches System zu verwenden.